Wie im Film "Zurück in die Zukunft 2" Neuer Nike-Schuh "Adapt BB" lässt sich nur noch per App schließen

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Die Optik der Schuhe aus "Zurück in die Zukunft 2" ist genauso legendär, wie die Schnürart: Sie funktioniert automatisch. Die Schuhe von Marty McFly schlossen automatisch. Jetzt gibt es solche Schuhe wirklich zu kaufen. Foto: imago/Future ImageDie Optik der Schuhe aus "Zurück in die Zukunft 2" ist genauso legendär, wie die Schnürart: Sie funktioniert automatisch. Die Schuhe von Marty McFly schlossen automatisch. Jetzt gibt es solche Schuhe wirklich zu kaufen. Foto: imago/Future Image

Hamburg. Wer den Film "Zurück in die Zukunft 2" gesehen hat, kennt auch die Schuhe von Marty McFly. Nike hat nun einen neuen Schuh rausgebracht, der jenem aus dem Film optisch und vor allem in Sachen Schnürart ähnelt. Alles was man dazu braucht, ist ein Handy.

Der Film "Zurück in die Zukunft 2" ist ein Klassiker. Darin zu sehen ist der Zeitreisende Marty McFly, der in diesem Teil der Trilogie 30 Jahre in die Zukunft reist. In der Zukunftsvision des Films gibt es zum Beispiel schwebende Skateboards, sogenannte Hoverboards, fliegende Autos und selbst schnürende Schuhe.


Da Marty im Film seine Reise im Jahr 1985 startet, landet er aus heutiger Sicht eigentlich in der Vergangenheit. Leider muss man konstatieren, dass es fliegende Autos oder Hoverboards, wie sie im Film zu sehen sind, heute noch nicht gibt. Die gute Nachricht ist: Die selbst schnürenden Schuhe gibt es bald zu kaufen.

Schon im Jahr 2015 (ebenfalls zur Feier des "Zurück in die Zukunft 2"-Jubiläums) gab Nike bekannt, dass die Nike-Mag-Schuhe aus dem Film inklusive der Powerlaschen als limitierte Edition auf den Markt kommen sollten. Jedes Paar wurde für die Parkinsonstiftung von Michael J. Fox versteigert.

Die Nike-Mag-Schuhe kamen 2016 als limitierte Version auf den Markt. Jedes Paar wurde für die Parkinsonstiftung von Michael J. Fox versteigert. Foto: Nike

Selbstschnürfunktion im "Nike Adapt BB"

Kurz nachdem die limitierte Version der "Zurück in die Zukunft 2"-Schuhe auf den Markt gekommen war, brachte Nike mit dem "Hyper Adapt 1.0" die erste Version selbstschnürender Schuhe heraus. Die Treter kosteten jedoch mindestens 700 Euro und waren längst nicht für jeden erschwinglich.

Es dauerte also weitere drei Jahre, bis Nike die Selbstschnürfunktion in erschwinglichere Serienschuhe integrierte. Mit dem smarten Schuh "Nike Adapt BB" veröffentlichten die Amerikaner nun einen 350 Dollar teuren Schuh, der sich per Daumendruck aufs Smartphone schnüren lässt. Ein kleiner Motor im Schuh zieht die Schnürsenkel an. Der Treter besitzen Bluetooth und lassen sich so mit dem Handy verbinden – das gab es so im "Hyper Adapt 1.0" nicht. Außerdem gibt es eine LED-Beleuchtung mit programmierbarer Farbe, was dem Look der Schuhe aus dem Film sehr ähnelt.

Basketballer Jayson Tatum wirbt für "Nike Adapt BB"


Als Versuchskaninchen und Werbefigur für den Hightech-Schuh dient Basketball-Star Jayson Tatum von den Boston Celtics.

Bei Nike hat man derweil große Pläne mit dem Schuh. "Athleten werden in der Lage sein, ihre Schuhe mit Updates und Upgrades um neue Features und Dienste zu erweitern. All das wird möglich durch die Smartphone-Technologie im Inneren der Schuhe", sagt Michael Donaghu aus Nikes Forschungs- und Entwicklungsabteilung.

Die Kollegen von "cnet.com" konnten den Schuh schon einmal testen:


Verkaufsstart in den USA ist im Februar, ob der Schuh auch nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Die FitAdapt-Technologie will Nike in Zukunft auch bei anderen Produkten anwenden.


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