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Zwei Haushaltstipps So spart man das Bügeln auf Reisen

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Bügeln ohne Bügeleisen im Hotelzimmer? Das geht im Bad, wenn man auf den Wasserdampf beim Duschen setzt. Foto: colourbox.deBügeln ohne Bügeleisen im Hotelzimmer? Das geht im Bad, wenn man auf den Wasserdampf beim Duschen setzt. Foto: colourbox.de

Osnabrück. Mit den Kartoffeln ins Bett und mit dem Kleid duschen gehen? Hört sich komisch an, kann aber äußerst sinnvoll sein. Zwei Haushaltstipps, mit denen schon die Großmutter Energie, Zeit und Nerven sparte.

Spart Energie und Nerven – vor allem auf Reisen: Wer heiß duscht oder badet und dabei beispielsweise Hemd, Bluse oder Kleid mit ins Bad nimmt, der kann sich das Bügeln sparen. Denn wenn das Fenster geschlossen ist, erledigt der in ein paar Minuten entstehende Wasserdampf das Glätten. Ein Trick, der besonders auf Reisen im Hotelzimmer helfen kann, wenn beispielsweise ein Abendkleid aus empfindlichem Chiffon nach dem Transport im Koffer schnell wieder faltenfrei werden muss. 

Wichtig dabei ist, dass das Kleidungsstück nur mit dem Dampf und nicht mit dem Wasser in Kontakt kommt. Gibt es in dem Hotelzimmer einen Föhn, dann kann man diesen ebenfalls zum Glattziehen ohne ein Bügeleisen benutzen, indem man die Wäsche leicht mit Wasser benetzt und die Falten herausföhnt.

Mit den Kartoffeln ins Bett

Spart Energie und Zeit: Wie hält man die gekochten Kartoffeln warm, wenn verschiedene Familienmitglieder zeitversetzt zum Mittagessen erscheinen? Für all diejenigen, die nicht irgendwann am Nachmittag für den letzten Ankömmling daraus Bratkartoffeln machen wollen, hier diese Empfehlung: Früher wurde einfach der Kochtopf in einem Geschirrtuch eingeschlagen und ins Bett unter die Bettdecke gesteckt. Das funktioniert auch mit Reis, Gemüse oder Fleischgerichten. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts schätzte man diese einfache Methode, um Energie und Zeit zu sparen. Schließlich kann man sie auch zum Fertiggaren und Warmhalten nutzen, während man in der Zwischenzeit seiner Arbeit nachgeht oder andere Dinge auch außer Haus erledigt. 

Dahinter steckt das alte Prinzip der sogenannten Kochkiste. Damals ein mit Zeitungspapier, Stroh oder Wolle ausgekleideter Holzbehälter mit Deckel und in der Mitte Platz für einen Kochtopf. Sie ist nicht nur im Zuge eines nachhaltigen Lebensstils wieder in den Fokus gerückt: Die moderne, flexible Version der gut isolierten Kochkiste ist ein runder Kochsack, der seit einigen Jahren in der „Slow Food“-Szene genutzt wird. Der „Wonderbag“ aus Südafrika ist beispielsweise ein mit recycelten Schaumstoffflocken gefüllter isolierter Stoffsack. 


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