Regelungen bei Extremwetter Geschlossene Ski-Gebiete: Bleiben Urlauber auf ihren Kosten sitzen?

Von dpa

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In Bayern waren am Dienstag zahlreiche Lifte und Piste wegen der Schneemassen gesperrt. Foto: dpa/Lino MirgelerIn Bayern waren am Dienstag zahlreiche Lifte und Piste wegen der Schneemassen gesperrt. Foto: dpa/Lino Mirgeler

Berlin. Wegen extremer Schneemassen sind in Bayern Skilifte und Pisten geschlossen worden. Betroffene Touristen bleiben meist auf ihren Kosten sitzen.

Skigebiete und Liftbetreiber schließen eine Erstattung wegen Schlechtwetter in der Regel in ihren Geschäftsbedingungen aus. Der Skiverbund "Ski amadé" in Österreich erklärt: "Witterungsbedingte oder aus anderen technischen Gründen erforderliche Betriebseinstellungen von Anlagen, Pisten oder ganzen Skigebieten, Lawinengefahr, vorzeitige Abreise oder Unterbrechung begründen keinen Anspruch auf Entgelterstattung oder Gültigkeitsverlängerung." Auch im Gebiet Ski Arlberg gibt es nach eigenen Angaben keine Ermäßigungen und Rückerstattung von Kosten bei zu viel Schneefall für den Betrieb der Lifte.

Ausfall auch für Pauschalurlauber

Auch Pauschalurlauber, die ihren Winterurlaub über einen Reiseveranstalter gebucht haben, gehen leer aus. Auch der Veranstalter kann für das Wetter nicht garantieren. Es besteht kein Anspruch auf Minderung des Reisepreises und Schadenersatz. 

In Bayern waren am Dienstag zahlreiche Lifte und Piste wegen der Schneemassen und schlechter Wetterbedingungen gesperrt worden. In Bayern und Österreich soll es weiter schneien.


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