Vom Weltraumbahnhof Baikonur Raumfrachter soll ISS bald mit Nachschub versorgen

Von dpa

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Eine Sojus-Rakete wird für den Start im Weltraumbahnhof Baikonur vorbereitet. Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS soll Mitte November mit Nachschub versorgt werden. Foto: KyodoEine Sojus-Rakete wird für den Start im Weltraumbahnhof Baikonur vorbereitet. Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS soll Mitte November mit Nachschub versorgt werden. Foto: Kyodo

Baikonur. Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS soll Mitte November mit Nachschub versorgt werden.

Für den 16. November sei der Start einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan geplant, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen in der Raumfahrt. Der unbemannte Raumtransporter soll demnach in den Abendstunden abheben und zwei Tage später die ISS erreichen. Dort hat der Deutsche Alexander Gerst zurzeit das Kommando inne. Es wäre der erste Flug einer Sojus-Rakete zur ISS nach einer Panne Mitte Oktober.

Dabei war es während eines Flugs zur ISS zu einem Notfall gekommen, als etwa zwei Minuten nach dem Start von Baikonur technische Probleme auftraten. Die Raumfahrer Alexej Owtschinin (Russland) und Nick Hague (USA) überlebten unverletzt.

Weshalb es zu dem Fehlstart kam, ist bislang unklar. Eine staatliche Kommission wurde eingerichtet, um die Ursache aufzuklären. Über ihre Ergebnisse will das Gremium am kommenden Mittwoch bei einer Pressekonferenz informieren, wie es in den Berichten hieß.


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