Hurrikan "Florence" Dramatisches Video: So könnten die Überflutungen in den USA ausfallen

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Die Moderator Erika Navarro erklärt die möglichen Folgen von "Florence". Screenshot: Twitter/The Weather ChannelDie Moderator Erika Navarro erklärt die möglichen Folgen von "Florence". Screenshot: Twitter/The Weather Channel

Miami. Das Video eines amerikanischen TV-Senders zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie verheerend die Überschwemmungen durch den Hurrikan "Florence" aussehen können.

Seit Tagen blickt die USA voller Sorge auf den Atlantik, von wo sich der Hurrikan "Florence" langsam der Südostküste des Landes nähert. Fernsehsender produzieren eine Sondersendung nach der anderen, der amerikanische Katastrophenschutz bereitet sich auf eine der schlimmsten Naturkatastrophen der vergangenen Jahre vor. 

Weiterlesen: Hurrikan "Florence" erreicht US-Südostküste

Da sich der Sturm sehr langsam bewegt, rechnen Meteorologen damit, dass sich die Wasserlast von "Florence" bis zu vier Tage lang über das Land ergießt. Nicht nur die Küstenregion ist von schweren Überschwemmungen bedroht: Da an der Küste von North und South Carolina mehrere Flüsse ins Meer münden, kann es auch in Städten weiter im Landesinneren zu Überflutungen kommen. Die Behörden rechnen damit, dass insgesamt fünf Millionen Menschen in einem riesigen Einzugsgebiet im gesamten Südosten der USA von verheerenden Überschwemmungen betroffen sein könnten. 

Beeindruckendes Video zu den Sturmfolgen

Seit mehreren Tagen werden die Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Doch nicht alle halten sich an die Anweisungen der Behörden. Und das obwohl vor Sturmfluten von mehreren Metern gewarnt wird. Der TV-Sender "The Weather Channel" hat nun in einer beeindruckenden Animation versucht zu verdeutlichen, was die angekündigten Wassermassen wirklich bedeuten können. 

Hurrikans werden nach ihrer Windgeschwindigkeit in fünf Kategorien eingeteilt. "Florence" war in den vergangenen Tagen zunächst zu einem Hurrikan der Stärke 4 angewachsen, der zwischenzeitlich Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde aufwies und sogar in Kategorie 5 aufzurücken drohte. Am Mittwoch verlor er zwar an Stärke, an den zu erwartenden Überflutungen wird dies aber nicht viel ändern. 

(mit dpa)


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