Tipps zur Lagerung Wie lange sind Essig und Öl haltbar?

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Abgefüllt:  Pflanzenöl in Flaschen. Foto: colourbox.deAbgefüllt: Pflanzenöl in Flaschen. Foto: colourbox.de

Osnabrück Öle und Essig scheinen wie für die Ewigkeit gemacht, dem ist aber nicht so. Beide sollten an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Hier Tipps zur Haltbarkeit.

Worauf bei der Haltbarkeit von Öl und Essig zu achten ist, hat die Initiative „Zu gut für die Tonne“ zusammengestellt. Hier eine Übersicht:

  • Kalt gepresste Öle: Sie sind ungeöffnet bis zu 12 Monate lagerbar, sofern sie ein dunkles und kühles Plätzchen haben. Angebrochene Flaschen sollten möglichst innerhalb von ein bis zwei Monaten verbraucht werden – und in dieser Zeit am besten im Kühlschrank stehen. Es könne dort zwar passieren, dass das Öl fest oder flockig wird, tue dem Geschmack jedoch keinen Abbruch, so die Initiative: „Im Gegenteil: Flockt das Öl aus, zeugt das von guter Qualität.“ Die Flocken lösen sich bei Zimmertemperatur recht zügig auf, deshalb sollte man das Öl eine Stunde vor Gebrauch aus dem Kühlschrank holen.
  • Raffinierte Öle: Sie eignen sich besser als kalt gepresste zum Kochen, Braten und Backen und sind ungeöffnet rund zwei Jahre, angebrochen rund sechs Monate haltbar. Jedoch: Speise-, Gewürz- oder Pflanzenöle können in ihrer Haltbarkeit stark variieren. Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Leinöl werden schneller ranzig. Doch selbst wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten sei, müssten die Öle nicht zwingend entsorgt werden, rät „Zu gut für die Tonne“. Die Initiative empfiehlt, einen Geruchs- und Geschmackstest zu machen. Indizien für den Verderb seien demnach „ranzige Gerüche oder ein bitterer Geschmack“.
  • Essig: Er gehört zu den wenigen Lebensmitteln, die nicht mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum ausgestattet werden müssen. Eine ungeöffnete Flasche Essig kann bis zu zehn Jahre halten. Geöffnete Flaschen sind mehrere Monate haltbar. Sie sollten immer gut verschlossen, kühl und trocken aufbewahrt werden. Selten könne es zur Bildung einer sogenannten Essigmutter kommen, erklärt „Zu gut für die Tonne“: „Sie entsteht durch Essigsäurebakterien, die eine gallertartige Masse produzieren und den Essig trübe machen.“ Diese „Essigmutter“ sei aber unbedenklich. Der Essig wird wieder klar, wenn man ihn durch einen Kaffeefilter gibt.
  • Drei Tipps zum Einlegen: Ob Zucchini, Paprika oder Kohlrabi – wer im Winter von dem Gemüse noch etwas haben will, der kann es in Essig, Öl oder Salz eingelegen. Hier Tipps, worauf dabei zu achten ist. Erstens: Den Sud aus Essig, Salz oder Öl möglichst heiß über das Gemüse gießen. Zweitens: Die Einmachgläser bis zum Rand mit dem Sud auffüllen, damit keine Keime ins Glas gelangen. Drittens: Eingelegtes immer kühl und dunkel lagern. Im Keller kann das Gemüse so mehrere Monate aufbewahrt werden.


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