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Lampen, Kfz-Steuer, Möbelkauf Das ändert sich zum 1. September 2018

Von Waltraud Messmann und Elke Schröder

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Wechsel: An einer Deckenleuchte wird eine Halogenlampe (r) gegen eine energiesparende LED-Lampe ausgewechselt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZBWechsel: An einer Deckenleuchte wird eine Halogenlampe (r) gegen eine energiesparende LED-Lampe ausgewechselt. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

wam/es Osnabrück. Einige Gesetzesänderungen und Neuregelungen gibt es auch im September 2018: Von den meisten Halogenlampen müssen sich Verbraucher verabschieden, und Autofahrer sollten sich bei der Erstzulassung ihres Pkw auf das neue Abgasprüfverfahren einstellen.

Das Ende für viele Halogenlampen

Nach den Glühbirnen sollen nun auch die meisten Halogenlampen aus dem Handel in der Europäischen Union verschwinden, um Energie zu sparen. Mit Monatsbeginn dürfen in 28 EU-Staaten besonders energiefressende Halogenlampen nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Damit tritt die letzte Stufe der EU-Richtlinie für Ökodesign in Kraft. Das Verbot gilt vor allem für Leuchten der Energieklasse D mit einem E27- oder E14-Schraubsockel. Restbestände dürfen aber auch noch über September hinaus verkauft werden. Alternativen zur Halogenlampe sind Energiesparlampen und LED-Lichter. (Weiterlesen: Verbot für Halogenlampen ab 1. September 2018: Tipps und Alternativen)

Neuer Abgastest für Neuwagen

Alle in der EU verkauften Neuwagen müssen ab 1. September mit dem neuen Abgasprüfverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicels Test Procedure – deutsch: weltweit einheitliches Leichtfahrzeuge-Testverfahren) getestet worden sein. Als Konsequenz aus der Dieselaffäre soll dieser Test strenger, alltagstauglicher, technisch besser und vor allem realitätsnäher sein als sein Vorgänger. Da die Höhe der Kraftfahrzeugsteuer an den Verbrauch gekoppelt ist, müssen sich Käufer von Neuwagen unter Umständen darauf einstellen, dass die Kraftfahrzeugsteuer teils deutlich ansteigt. Das Finanzministerium will die Auswirkungen des WLTP-Verfahrens auf die Kfz-Steuer zwölf Monate lang prüfen, bevor sie über eventuelle Entlastungen für Autofahrer entscheidet. Darüber hinaus gilt ab 1. September auch erstmals für die Erstzulassung neuer Pkw, dass diese „systematisch“ gegen Manipulation des Kilometerstandes geschützt werden. (Weiterlesen: Versteckte Steuererhöhung? Ab 1. September 2018: WLTP-Prüfzyklus für neue Pkw Pflicht)

Möbelhaus verschärft Rückgaberegel

Ab 1. September verschärft das schwedische Möbelhaus Ikea seine Rückgaberegel: Zwar können Kunden immer noch gekaufte Waren innerhalb eines Jahres zurückgeben, sie erhalten dafür aber den vollen Kaufpreis nur noch dann erstattet, „sofern diese neu und unbenutzt sind“. Neu und unbenutzt heißt laut einer Sprecherin, dass die Kunden die Möbel auch auspacken und aufbauen dürfen. Sie dürften sie allerdings nicht verwenden, und bei Schäden beim Abbau gebe es auch kein Geld zurück. Matratzen seien von der Verschärfung der Rückgaberegel ausgenommen, hieß es, sie könnten weiterhin ein Jahr lang Probe gelegen werden.

Sparkasse verändert Verfahren beim Geldabheben

Sparkassenkunden müssen sich beim Geldabheben am Automaten ihrer Bank auf eine andere Reihenfolge einstellen: Zuerst wird nach dem Wunschbetrag gefragt und erst dann nach dem PIN-Code. Bisher war das umgekehrt. Die neue Reihenfolge soll sicherer sein. Einige andere Banken nutzen bereits dieses Verfahren. Im September sollen alle Geldautomaten der Sparkasse umgestellt sein.

(Mit AFP)


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