Französischer Test vor 50 Jahren Was wissen Sie über den Atomwaffen-Einsatz in der Geschichte?

Von jkk und dpa

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Einer der vielen französischen Atombombentests – hier eine Szene aus dem Jahr 1971 über dem Mururoa-Atoll. Foto: dpaEiner der vielen französischen Atombombentests – hier eine Szene aus dem Jahr 1971 über dem Mururoa-Atoll. Foto: dpa

Tuamotu-Archipel. 1968 explodierte im Südpazifik die erste französische Wasserstoffbombe, bei der ein Atomsprengsatz als Zünder diente.

Vor genau 50 Jahren zündete Frankreich in der Nähe der Mururoa-Inseln im Südpazifik seine erste Wasserstoffbombe. Über einer Lagune explodierte die Bombe mit dem Codenamen "Canopus" – drei Tonnen schwer, mit der Sprengkraft von zwei Millionen Tonnen TNT. Präsident Charle de Gaulle hatte damit das Ziel, das Abschreckungspotenzial Frankreichs zu erhöhen – und die militärische Autonomie zu unterstreichen. Nach massiven Protesten endeten die französischen Atomtests schließlich im Jahr 1996.

Was genau ist eine Wasserstoffbombe?

Die erste Wasserstoffbombe, auch H-Bombe genannt, wurde in den USA entwickelt und 1952 im Pazifik gezündet. Ihre Sprengkraft geht weit über die von Atombomben hinaus. Während diese ihre Zerstörungskraft aus der Spaltung von Uran- oder Plutoniumkernen beziehen, beruht das Prinzip der Wasserstoffbombe auf der Verschmelzung von Kernen des Elements Wasserstoff zu Helium – vergleichbar mit den physikalischen Prozessen auf der Sonne. Weil zur Zündung einer H-Bombe extrem hohe Temperaturen nötig sind, kommt eine Atombombe als Zünder zum Einsatz.

Was wissen Sie über den Atomwaffen-Einsatz in der Geschichte? 




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