Säuerlich und kalorienarm Worin sich Buttermilch von reiner Buttermilch unterscheidet

Meine Nachrichten

Um das Thema Gut zu wissen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Erfrischend: Blaubeereis aus Buttermilch. Foto: imago/Westend61Erfrischend: Blaubeereis aus Buttermilch. Foto: imago/Westend61

Osnabrück Nicht nur Buttermilch-Eis kann an heißen Sommertagen eine wunderbare Erfrischung sein, sondern auch ein Glas des gekühlten kalorienarmen Sauermilchgetränks.

Buttermilch hat höchstens ein Prozent Fett und enthält viel Eiweiß und Mineralstoffe. Im Handel wird sie als Buttermilch oder reine Buttermilch gekennzeichnet angeboten. Doch worin liegt der Unterschied?

„Der Hersteller darf einer Buttermilch bis zu zehn Prozent Wasser und bis zu 15 Prozent Magermilch zusetzen. Auf der Verpackung muss das nicht angegeben werden“, erklärt Susanne Moritz, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Im Gegensatz dazu werde bei reiner Buttermilch weder Wasser noch Mager- und Trockenmilch zugesetzt.

Demnach darf ihr nur Wasser entzogen werden, um die Milchtrockenmasse zu erhöhen. Buttermilch wird als Nebenprodukt bei der Herstellung von Butter gewonnen. Säuerlich schmeckt sie dadurch, dass nachträglich Milchsäurebakterien zugegeben werden oder angesäuerter Rahm bei der Herstellung von Sauerrahmbutter verbuttert wird, erklärt die Verbraucherzentrale.

Einmal gekauft, kann man den Unterschied am Geschmack erkennen, so die Verbraucherschützer: Die reine Buttermilch ist dickflüssiger und schmeckt vollmundiger als Buttermilch mit Zusätzen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN