Pflege nach der Ernte Johannisbeersträucher zurückschneiden

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Damit die Ernte von roten Johannisbeeren immer so reich ausfällt, sollten die Sträucher nach der Ernte geschnitten werden. Foto: Ingrid Beucke-AdlerDamit die Ernte von roten Johannisbeeren immer so reich ausfällt, sollten die Sträucher nach der Ernte geschnitten werden. Foto: Ingrid Beucke-Adler

Osnabrück. Johannisbeeren sollten direkt nach der Ernte zurückgeschnitten werden. Wir erklären, wie das bei roten und weißen Johannisbeeren geht, und worauf es beim Schnitt Schwarzer Johannisbeeren ankommt.

Rote und weiße Johannisbeeren fruchten vor allem an den Seitentrieben von zwei- bis dreijährigen Hauptästen. Aus der Basis heraus werden neue Triebe gebildet. Um die Sträucher gut aufzubauen und damit jung und ertragreich zu halten, entfernt man nach der Ernte zwei bis drei der ältesten Haupttriebe direkt über dem Boden. Diese Triebe sind die dicksten und knorrigsten Äste mit dunkler Rinde. Der Schnitt sorgt auch für einen lockeren, lichtdurchfluteten Strauch, was die Beeren dicker und süßer werden lässt. Von den im laufenden Jahr ausgetriebenen Ästen lässt man die gleiche Anzahl stehen. Wählen Sie die kräftigsten Triebe dafür aus. Alle übrigen Triebe schneidet man bis auf einen kleinen Stummel weg, aus dem wieder neue Triebe entstehen, die spätestens im übernächsten Jahr wieder Früchte tragen. Ziel ist, dass stets acht bis 12 Leittriebe eine Pflanze bilden. Konkurrenztriebe (solche, die steil parallel zu den Leitästen wachsen) und alle dünnen auf dem Boden aufliegenden Äste werden entfernt. Ebenso werden die Zweige weggeschnitten, die sich an den Hauptästen bis einen halben Meter über den Boden gebildet haben.

Im Unterschied zu den Sträuchern mit roten und weißen Früchten tragen Schwarze Johannisbeeren besonders gut an den langen, einjährigen Seitentrieben und auch noch ganz brauchbar an zweijährigen, an älteren Ästen jedoch gar nicht mehr. Deshalb werden diese Sträucher etwas anders zurückgeschnitten: An der Basis und an den Hauptästen werden alle schwachen Triebe entfernt. In jedem Frühjahr schneidet man die Hauptäste über dem zweiten oder dritten langen Seitentrieb ab. Die älteste Haupttriebe werden ganz entfernt. Dafür bleiben etwa gleich viele junge kräftige Triebe aus der Basis ungeschnitten.

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