Feine Unterschiede Kümmel, Kreuzkümmel oder Schwarzkümmel?

Meine Nachrichten

Um das Thema Gut zu wissen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Intensiv im Geschmack: Kreuzkümmel. Foto: colourbox.deIntensiv im Geschmack: Kreuzkümmel. Foto: colourbox.de

Osnabrück Kümmel, Kreuzkümmel und Schwarzkümmel – wie unterscheiden sie sich?

Erstere gehören zur Familie der Doldenblüter, Letzterer dagegen zur Familie der Hahnenfußgewächse, wie die Verbraucherzentrale Bayern erklärt. In ihrer Herkunft unterscheiden sich der Kümmel, der aus Ost- und Nordeuropa stammt und kühlere Temperaturen bevorzugt, und der Kreuzkümmel, der im afrikanischen, arabischen Mittelmeerraum wächst und ein heißes Klima benötigt.

Die Früchte werden gemahlenen und getrocknet als Gewürz genutzt, wobei Kümmel wie auch Kreuzkümmel ähnlich wirken: Beide beeinflussen „die Verdauung positiv, wirken appetitanregend und helfen gegen Blähungen und Krämpfe“, erläutert Silke Noll, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Mit seinem herben Aroma diene der Kümmel vorwiegend dazu, schwer verdauliche Speisen zu würzen. Beispielsweise Kohlsuppen, Zwiebelkuchen und fettes Fleisch. Aber auch bei der Käseveredelung und in der Spirituosenherstellung komme er zum Einsatz.

Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, mit seinem intensiven Geschmack wird häufig Gewürzmischungen für Chili con Carne, Currys und Garam Masala beigefügt.

Die dunklen Samen des Schwarzkümmels sind vor allem als Brotgewürz auf Fladenbrot bekannt und können auch als Pfefferersatz dienen. Die Pflanze kommt ursprünglich aus Westasien und Südeuropa.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN