Kolumne Ein bisschen Schwund

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Immer wieder kehrte der Winter zurück in diesem Frühjahr, und tapfer hat so mancher Frühblüher Schnee, Eis und Kälte getrotzt. Foto: Julia KuhlmannImmer wieder kehrte der Winter zurück in diesem Frühjahr, und tapfer hat so mancher Frühblüher Schnee, Eis und Kälte getrotzt. Foto: Julia Kuhlmann

Im Garten ist immer irgendetwas los. Diese Kolumne widmet sich den vielen kleinen Anekdoten, die sich im Miteinander von Natur und Mensch sowie Garten-Mensch und Garten-Mensch ereignen.

Mut wird im Garten oft belohnt, aber eben nicht immer, habe ich in diesem Frühjahr wieder feststellen dürfen. Da häufele ich Jahr für Jahr die Rosen mit Kompost an und entschließe mich dann einmal, darauf zu verzichten. Nun fürchte ich, dass dieser Winter genau der falsche für diese Entscheidung gewesen sein könnte. Und wie bin ich bloß auf die Idee gekommen, doch noch ein paar Lenzrosen zu pflanzen, die im Treibhaus kultiviert wurden? Ich bezweifle, dass sie sich erholen werden. An das prächtig leuchtende Gelb der Sedum-Kissen auf einer Trockenmauer erinnern nach dem Frost nur noch kleine braune Häufchen an Biomasse. Selbst die Blätter der Bergenien liegen nach wie vor platt auf der Erde, nicht zu erwarten, dass da noch mal Leben zurückkehrt.. Aber an ein bisschen Schwund sind wir Gartenmenschen ja gewöhnt, und so stellt sich im Laufe der Jahre durchs Experimentieren heraus, was wirklich an den Standort gehört und winterhart ist. Für besondere Lieblinge kann man ja guten Herzens Ausnahmen machen und nach Ausfällen im ausreichend warmen Frühjahr neu pflanzen.

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