Seltene Gäste im Garten Hundszahnlilien sind Künstler im Halbschatten

Von Ingrid Beucke-Adler

Noch recht selten sind Hundszahnlilien in Gärten zu sehen, dabei sind sie hübsch und unkompliziert. Foto: Ingrid Beucke-AdlerNoch recht selten sind Hundszahnlilien in Gärten zu sehen, dabei sind sie hübsch und unkompliziert. Foto: Ingrid Beucke-Adler

Osnabrück. Hundszahnlilien sind leider noch selten in unseren Gärten, dabei sind sie wirklich hübsch. Die winterharte Zwiebelpflanze blüht schon im April.

Die Hundszahnlilie (Erythronium dens-canis) ist ein kleiner Vertreter der Lilienfamilie mit lang zugespitzten zahnförmigen weißen Zwiebeln. Sie ist mit ihrem je nach Sorte ausdrucksvoll gezeichneten Laub und einer Blütenhöhe von etwa 30 Zentimetern eine interessante Steingartenpflanze. Die winterharte Knollenpflanze blüht von April bis Mai je nach Sorte in Gelb, Rosa oder Weiß.

Ein sandiger, durchlässiger Boden in leichtem Halbschatten sagt den Pflanzen am meisten zu. Dort säen sie sich auch gern selbst aus und bilden im Laufe der Zeit schöne reich blühende Horste. Diese können im Frühjahr oder im Herbst geteilt und neu gepflanzt werden. Schöne Bilder ergeben sich, wenn die Hundszähne mit anderen früh blühenden Zwiebelpflanzen kombiniert werden. Zwiebeln werden im Herbst gesteckt. Nach der Blüte ziehen die Blätter der Hundszähne schnell ein.

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