Rentenanstieg 2018 Rund drei Prozent mehr Rente für Rentner in Ost und West

Mehr im Portemonnai:Für die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen die Altersbezüge im Juli um gut drei Prozent. Foto:Imago/ImagebrokerMehr im Portemonnai:Für die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen die Altersbezüge im Juli um gut drei Prozent. Foto:Imago/Imagebroker

epd/dpa Berlin. Für die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen die Altersbezüge im Juli um gut drei Prozent. Wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag in Berlin mitteilte, wachsen die Renten im Westen um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent.

Der Rentenwert liegt ab 1. Juli bei 32,03 Euro (West) und 30,69 Euro (Ost). Die Renten in den ostdeutschen Bundesländern erreichen damit ein Niveau von 95,8 Prozent der Westrenten. Bis zum 1. Juli 2024 sollen die Renten in beiden Teilen Deutschlands komplett angeglichen sein.

Erneuter Rentenanstieg

Als Gründe für den erneuten Rentenanstieg nannte Heil die gute Lage am Arbeitsmarkt und Lohnsteigerungen der Vergangenheit. Die gesetzliche Rente bleibe die zentrale Säule der Alterssicherung in Deutschland, sagte er. Der neue Arbeitsminister unterstrich die Pläne der großen Koalition bei der Rente. Dazu zählen die Einführung einer Grundrente, die Stabilisierung des Rentenniveaus und Verbesserungen bei den Erwerbsminderungsrenten.

Gleiche Rentenwerte in Ost und West

Auf dem Weg zu gleichen Rentenwerten in Ost und West werde mit der Rentenanpassung 2018 ein weiterer Schritt gemacht. „Bis spätestens zur Rentenanpassung 2024 wird der aktuelle Rentenwert (Ost) auf 100 Prozent des Westwerts ansteigen“, kündigte Heil an