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Zahl der Arztbesuche sinkt Grippewelle: Mehr als 42.000 Neuerkrankungen, 358 Tote

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Rund 43 000 neue Grippefälle meldet das Robert -Koch- Institut für die vergangene Woche. Foto:Imago/ Christian OhdeRund 43 000 neue Grippefälle meldet das Robert -Koch- Institut für die vergangene Woche. Foto:Imago/ Christian Ohde

Osnabrück. In der vergangenen Woche wurden dem Robert-Koch-Institut 42.406 neue Grippefälle (Vorwoche 35.284) gemeldet. Damit ist die Zahl der Influenzainfektionen in der aktuellen Grippesaison auf mehr als 165 000 angewachsen. Die Zahl der Grippetoten stieg von 216 auf 358.

Die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts Susanne Glasmacher sieht aber einen Silberstreifen am Horizont: In vielen Regionen sei die Zahl der grippebedingten Arztbesuche in der 9.Kalenderwoche zurückgegangen, sagte sie im Gespräch mit unserer Redaktion. Das sei zum Beispiel in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen der Fall.

In Schleswig Holstein und Mecklenburg –Vorpommern dagegen sei der Praxisindex in der vergangenen Woche gestiegen. Glasmacher führt das aber darauf zurück, dass er in diesen Bundesländern vorher sehr viel niedriger gewesen als in anderen Regionen. „Da ist also noch sehr viel Luft nach oben“, sagte Glasmacher.

Mit knapp 3.000 Konsultationen pro 100.000 Einwohner hatte die Zahl der grippebedingten Arztbesuche in der 8.Kalenderwoche ein Zehn-Jahres –Hoch erreicht. Bundesweit stießen Ärzte und auch Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenzen.

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