Dieselkauf widerrufen: Fehlerhafte Kreditverträge machen es möglich

Von dpa

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Wer sich einen Diesel zugelegt hat, kann ihn aufgrund von Fehlern im Kaufvertrag unter Umständen wieder zurückgeben. Foto:Imago/ BlickwinkelWer sich einen Diesel zugelegt hat, kann ihn aufgrund von Fehlern im Kaufvertrag unter Umständen wieder zurückgeben. Foto:Imago/ Blickwinkel

Berlin. Wer sich in den vergangenen Jahren einen Diesel zugelegt hat, kann ihn aufgrund von Vertragsfehlern unter Umständen wieder zurückgeben. Darauf weist die Stiftung Warentest hin.

Das betrifft Käufer, die ihren Wagen nach dem 10. Juni 2010 mit einem vom Händler vermittelten Kredit- oder Leasingvertrag finanziert haben. Darin hätten Auto-Banken oft falsch über das Widerrufsrecht informiert. Die Folge: Betroffene Verträge lassen sich bis heute widerrufen. In vier Fällen hätten inzwischen Gerichte in diesem Sinne entschieden, zuletzt das Landgericht München (Az.: 29 O 14138/17).

Drohende Fahrverbote

Dieser Schritt kann eine Lösung sein, wenn Kunden ihren Diesel angesichts drohender Fahrverbote wieder loswerden wollen.

Geht der Widerruf durch, bekommt der Händler das Auto und der Käufer sein Geld zurück. Allerdings muss der Autobesitzer eventuell mit einem Abschlag rechnen für die Nutzungsentschädigung.

Siehe auch den Kommentar zum Fahrverbot.


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