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Wochenbericht Robert-Koch-Institut In Deutschland 136 Grippetote und 23.379 Neuerkrankungen

Von Waltraud Messmann

Die Grippewelle hat in Deutschland deutlich Fahrt aufgenommen. Foto:Imago/ Science LibraryDie Grippewelle hat in Deutschland deutlich Fahrt aufgenommen. Foto:Imago/ Science Library

Osnabrück. Mit 23 379 Neuerkrankungen hat die Grippewelle in Deutschland in der 7. Kalenderwoche (10.02. bis 16.02.) deutlich Fahrt aufgenommen. Die Zahl der Todesfälle durch eine Influenza-Infektion stieg von 102 in der Vorwoche auf 136.

Damit hat das Robert-Koch-Institut seit November 2017 insgesamt 82038 Grippefälle registriert. Influenza B-Viren (mit 99 Prozent aus der Yamagata-Linie) sind weiterhin mit 75 Prozent die am häufigsten identifizierten Influenzaviren, gefolgt von Influenza A(H1N1)pdm09-Viren mit 21 Prozent und Influenza A(H3N2)-Viren mit vier Prozent. Die dominierende B-Virus-Variante Yamagata wird von dem Dreifachimpfstoff, den die gesetzlichen Krankenkassen üblicherweise erstatten, nur äußerst eingeschränkt abgedeckt. Diese Variante ist aber in dem teureren Vierfachimpfstoff enthalten.

35 Ausbrüche in Kindergärten

Nach Angaben des Robert-Koch -Instituts wurden in der bisherigen Grippesaison unter anderem 35 Ausbrüche in Kindergärten, 33 in Krankenhäusern, 24 in Schulen, zehn in Reha-Einrichtungen, acht in Alten-/Pflegeheimen sowie sechs in Betreuungseinrichungen gemeldet.

Unterdessen stieg in den Vereinigten Staaten die Zahl der Kinder, die an einer Influenza-Infektion starben, auf 90, berichtet die FAZ.