Alle vier Jahre ein Schaltjahr Warum hat der Februar nur 28 Tage?

Im Gegensatz zu allen anderen Monaten des Jahres hat der Februar nur 28 beziehungsweise 29 Tage. Warum ist das so? Foto: Colourbox.deIm Gegensatz zu allen anderen Monaten des Jahres hat der Februar nur 28 beziehungsweise 29 Tage. Warum ist das so? Foto: Colourbox.de

Osnabrück. Im Gegensatz zu allen anderen Monaten des Jahres hat der Februar nur 28 beziehungsweise 29 Tage. Warum ist das so?

Grund für die Anzahl der Tage, die ein Monat hat, ist die Dauer, die die Erde benötigt, um die Sonne zu umkreisen. Dazu benötigt sie circa 365 Tage, fünf Stunden und 48 Minuten. Würde man die 365 Tage gleichmäßig auf zwölf Monate verteilen, müsste jeder Monat etwa 30,5 Tage dauern. Aus diesem Grund hat man einigen Monaten 30 Tage und anderen wiederum 31 Tage zugeteilt. Nach der Aufteilung blieben 28 Tage übrig. Diese hat man bereits im alten Rom dem letzten Monat des Jahres zugeteilt – und das war bei den alten Römern der Monat Februar.

Alle vier Jahre ein Schaltjahr

Alle vier Jahre bekommt der Februar einen Tag zusätzlich und kommt damit auf 29 Tage – und das Jahr auf 366 statt auf 365 Tage. Das letzte Schaltjahr war 2016; das Jahr 2020 ist das nächste. Durch die Schaltjahre ist das Kalenderjahr dem Sonnenjahr besser angepasst, welches die Jahreszeiten bestimmt.

Der Julianische Kalender

Kaiser Gaius Julius Cäsar reformierte etwa um das Jahr 45 vor Christus den römischen Kalender, der sich am Lauf des Mondes orientierte und in unregelmäßigen Abständen an das Sonnenjahr angepasst wurde. Der neue Kalender wurde der Julianische Kalender genannt. Nach diesem Kalender begann das Jahr mit dem Monat Januar und endete mit dem Monat Dezember – so wie wir das heute auch kennen. Obwohl der Februar damit nicht mehr der letzte Monat im Jahr war, behielt er trotzdem 28 beziehungsweise 29 Tage.