Von Träumen und Wahrscheinlichkeiten Lotto und Eurojackpot: Wie hoch ist die Gewinnchance?

Die Wahrscheinlichkeit auf den Höchstgewinn beim Eurojackpot ist sehr gering. Foto: dpaDie Wahrscheinlichkeit auf den Höchstgewinn beim Eurojackpot ist sehr gering. Foto: dpa

kas/dpa Osnabrück. Wer träumt nicht vom Lottogewinn? Vom Abräumen des Jackpots? Doch wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, beim Lotto oder Eurojackpot zu gewinnen? Die Gewinnchance ist klein. Und zwar so klein.

Immer wieder mal geht es im Eurojackpot um die Rekordsumme von 90 Millionen Euro. Bei dieser Obergrenze ist der Gewinn gedeckelt. Ein Betrag, der die Menschen von Villen, dicken Autos und Weltreisen träumen und deshalb in die Annahmestellen rennen lässt. Nach der Ziehung müssen die allermeisten weiterträumen, denn die Gewinnchance ist sehr gering.

Gehirn kann diese Wahrscheinlichkeiten nicht begreifen

Beim Eurojackpot muss ein Tipper seine Kreuze an sieben Stellen richtig setzen. Dabei müssen 5 aus 50 sowie 2 aus 10 Zahlen getippt werden. Die Chance auf den Eurojackpot liegt bei 1 zu 95 Millionen. Das heißt: Es gibt rund 95 Millionen unterschiedliche Kombinationen, um eben 5 aus 50 und dann noch 2 aus 10 Zahlen zu ziehen. Laut Experten kann das menschliche Gehirn solche Wahrscheinlichkeiten nicht begreifen. Je niedriger sie sind, desto unvernünftiger wird das Handeln. Selbst wenn jeder Mensch in Deutschland einen Schein mit einer anderen Kombination abgeben würde, wäre nicht gesichert, dass es unter diesen Leuten einen Gewinner gibt.

Beim Lotto 6 aus 49 ist ein Volltreffer sogar noch geringer. Hier müssen 6 aus 49 getippt; zudem muss die Superzahl aus den Zahlen 0 bis 9 passen. Hier steht die Jackpot-Chance bei nur 1 zu 140 Millionen.

Es geht beim Lotto also nicht um eine rationale Betrachtung, sondern um den Spaß - die Wahrscheinlichkeit lässt sich nicht austricksen. Bei einem anderen Thema raten Mathematiker allerdings, alles Irrationale zu streichen. Denn wer möglichst viel vom Topf gewinnen und nicht teilen will, sollte keine der üblichen Zahlen ankreuzen. Das Geburtsdatum des Enkels, Muster oder Zahlenreihen sollten tabu sein.