Faszinierende Blüten im Winter Warum Zaubernüsse Höhepunkte im Garten sind

Von Ingrid Beucke-Adler

Willkommene Farbtupfer im winterlichen Garten: Die Blüten der Zaubernuss leuchten auf faszinierende Weise. Foto: Ingrid Beucke-AdlerWillkommene Farbtupfer im winterlichen Garten: Die Blüten der Zaubernuss leuchten auf faszinierende Weise. Foto: Ingrid Beucke-Adler

Osnabrück. Die Zaubernuss ist ein faszinierender Winterblüher. Bei mildem Wetter öffnen die Sträucher schon ab Januar ihre leuchtend gelben Blüten. Diese Sorten sind besonders empfehlenswert.

Die Blüten der Zaubernuss (Hamamelis) haben außerordentlich große Leuchtkraft. Die Sorte Hamamelis Westerstede blüht bereits im Februar und damit etwas später als die anderen Sorten. Empfehlenswert sind auch die gelb blühende Jelena und die rot blühende Ruby Glow. Die im Herbst blühende Hamamelis virginiana ist nicht zu empfehlen, weil sich die Blüten im Laub verstecken. Bis Zaubernüsse eingewurzelt sind, fordern sie ein bisschen Betreuung. Sie sind empfindlich gegen Wurzeldruck und Bodenverdichtung, lieben einen vollsonnigen Standort ohne Staunässe. Die Baumscheibe sollte offen bleiben und kann mit kleinen Zwiebelblühern besiedelt werden. Die Sträucher wachsen langsam, können aber drei bis vier Meter hoch werden. Im Herbst erfreuen sie mit prächtiger Färbung. Zaubernüsse eignen sich sehr gut als Solitäre im Garten. Wenn man sie in Gruppen pflanzen möchte, sollte man Sorten mit unterschiedlichen Farbtönen wählen.

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