Fristverlängerung für Händler eBay-Produktbilder: Zwangslizensierung gilt ab 1. Mai 2018

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Die Verkaufsplattform ebay hat die Frist zur Zustimmung zu neuen Lizenzbedingungen für gewerblichen Händler auf den 1.Mai 2018 verlängert. Foto:Imago/ SchöningDie Verkaufsplattform ebay hat die Frist zur Zustimmung zu neuen Lizenzbedingungen für gewerblichen Händler auf den 1.Mai 2018 verlängert. Foto:Imago/ Schöning

Osnabrück. Die Verkaufsplattform ebay hat die Frist zur Zustimmung zu neuen Lizenzbedingungen für gewerbliche Händler bis zum 1. Mai 2018 verlängert. Ursprünglich sollte sie bereits am 1. Februar ablaufen. Man wolle seinen Verkäufern mehr Zeit für die die Anpassung ihres Geschäfts an die neuen rechtlichen Anforderungen einräumen, begründete die Presseabteilung des Unternehmens die Fristverlängerung.

Mit den bereits im Frühjahr 2017 angekündigten Änderungen bei der Nutzung von Bildern und sonstigen Produktdaten hatte sich ebay den Unmut vieler Händler zugezogen. Mit der Zusatzvereinbarung verpflichten sich die Händler unter anderem, Bildrechte bei Neuware abzutreten, damit diese Fotos auch anderen ebay-Mitgliedern für den Verkauf zugänglich gemacht werden können. Aus diesem Grunde soll es ihnen möglicherweise zukünftig auch verboten sein, die Bilder mit einem Wasserzeichen zu versehen.

Mit Ausschluss gedroht

Für den Fall, dass sie einer entsprechenden Zusatzvereinbarung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht bis spätestens bis zum 1. Februar 2018 zustimmen, hatte ebay den Händlern damit gedroht, ihr eBay-Konto vorübergehend vom Handel auszuschließen. Ihnen soll es allerdings möglich sein, ihr gesperrtes Konto durch eine nachträgliche Akzeptanz der AGB wieder zu aktivieren. Auch dieser Termin wurde jetzt auf den 1.Mai 2018 verschoben. Bis zum 30. April sollten gewerbliche Verkäufer also die geänderten AGB akzeptiert haben, heißt es. Private Verkäufer sind von der verpflichtenden Übertragung von Rechten freigestellt.

ebay-Katalog entwickeln

Die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sei nötig, um den ebay-Katalog weiterzuentwickeln, begründet die ebay- Presseabteilung die AGB-Änderungen. Für einen deutlichen Aufbau des Katalogs arbeite die Verkaufsplattform eng mit externen Katalog-Anbietern und Markeninhabern zusammen. „Um jedoch eine bestmögliche Abdeckung zu gewährleisten, werden wir auch auf Produktdaten von Verkäufern zurückgreifen.“

Der Katalog ist eine Datenbank von Millionen von Produkten, die über die Websites der Verkaufsplattform verkauft werden.

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