Ex-VfL-Profi „Kloppo guckt dann jede Folge“: Ansgar Brinkmann im Dschungelcamp

Von Sportredaktion

Der ehemalige VfL-Osnabrück-Profi Ansgar Brinkmann geht ins Dschungelcamp. Foto: imago/DeFodiDer ehemalige VfL-Osnabrück-Profi Ansgar Brinkmann geht ins Dschungelcamp. Foto: imago/DeFodi 

Osnabrück. Der „weiße Brasilianer“ und ehemalige VfL-Osnabrück-Profi Ansgar Brinkmann ist bei der 12. Staffel von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ dabei. Grund sei der Spaß an der Show und nicht das Geld, sagte er dem Onlineportal Merkurist.

Brinkmann sorgte in seiner gesamten Profi-Karriere nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz mit der ein oder anderen Eskapade für Furore. Von 1987 bis 1990 sowie 2000 bis 2001 spielte er für den VfL Osnabrück. Jetzt geht es für den Ex-Lila-Weißen in den australischen TV-Dschungel. Angst vor der Show habe er keine, aber Respekt – nicht zuletzt vor den Essensprüfungen. „Natürlich habe ich keinen Bock auf Kakerlaken. Jeder normale Mensch empfindet die ja als eklig“, sagte er gegenüber Merkurist. Als Grund für seine Teilnahme am „Dschungelcamp“ nannte Brinkmann den Spaß an der Show. „Ich bin kein Geldmensch. Ich bin frei, ich müsste das nicht machen“, zitiert ihn das Portal. Sein Antrittsgeld nehme er aber natürlich gerne mit.

Ob Brinkmann Chancen auf den Titel des „Dschungelkönigs“ hat? Einen prominenten Unterstützer habe er jedenfalls: Liverpool-Trainer und ehemaliger Mitspieler bei Mainz 05, Jürgen Klopp. „Kloppo hat sich schon gemeldet, er guckt dann jede Folge“, so Brinkmann in dem Bericht. Der ehemalige Mainz-05-Spieler Guido Schäfer ist sich laut Merkurist hingegen sicher: „Ansgars Sieg steht schon fest. Die Schlangen und Würmer werden vor ihm weglaufen“, wird Schäfer zitiert. Als Konkurrenten gehen Tina York, David Friedrich, Giuliana Farfalla, Matthias Mangiapane, Daniele Negroni, Sandra Steffl, Sydney Youngblood, Jenny Frankhauser, Kattia Vides, Tatjana Gsell und Natascha Ochsenknecht mit in den Urwald.


„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ läuft 2018 in der zwölften Staffel. Als RTL das Dschungelcamp 2004 zum ersten Mal in Deutschland präsentierte, protestierten Tierschützer und Menschenrechtler gleichermaßen. Inzwischen ist das Format so etabliert, dass selbst konservative Medien täglich berichten, wenn RTL 16 Tage lang die Nöte von Promis im australischen Dschungel zusammenschneidet. 2011 war das Dschungelcamp für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, 2013 sogar für den Grimme-Preis. RTL fährt mit der Event-Programmierung in täglicher Ausstrahlung regelmäßig gute Quoten ein: Mit bis zu 9,04 Millionen Zuschauern (Finalsendung des Jahres 2011) erreicht „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ Zahlen in der Größenordnung des „Tatort“ – und das, obwohl die Show in der Regel erst gegen 22.15 Uhr beginnt. Sechs Staffeln lang hat Sonja Zietlow das Dschungelcamp mit Dirk Bach moderiert; nach dessen Tod übernahm Daniel Hartwich im Jahr 2013 den Posten. Die Kandidaten der zwölften Staffel sind Schlagersängerin Tina York, „Bachelorette“-Kandidat David Friedrich, GNTM-Kandidatin Giuliana Farfalla, Reality-Sternchen Matthias Mangiapane, DSDS-Finalist Daniele Negroni, Schauspielerin Sandra Steffl, Sänger Sydney Youngblood, Katzenberger-Schwester Jenny Frankhauser, „Bachelor“-Kandidatin Kattia Vides, Model Tatjana Gsell, Society-Promi Natascha Ochsenknecht und der einstige VfL-Osnabrück-Kicker Ansgar Brinkmann.