Champions-League-Viertelfinale Anschlagopfer Bartra als BVB-Glücksbringer in Monaco


dpa/spo Monaco. Borussia Dortmund erhält im Kampf um den Einzug in das Halbfinale der Champions League am heutigen Mittwoch (20.45 Uhr) beim AS Monaco besonderen Beistand. Wenige Stunden vor der Partie im Stade Louis II traf Marc Bartra im Fürstentum ein.

Der spanische Nationalspieler war beim Anschlag auf den Mannschaftsbus des Fußball-Bundesligisten am vergangenen Dienstag verletzt worden. Er hatte sich einen Bruch der Speiche und Splitterwunden am Arm zugezogen. Nach einer Operation war der 26-Jährige am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen worden und soll nun als Glücksbringer in Monaco fungieren. Weiterlesen: Sahin will Anschlag auf Borussia Dortmund nicht verdrängen

Eine schwere Aufgabe wartet auf seine Teamkollegen in Monaco. Im Hinspiel unterlag der BVB in der nach dem Anschlag auf den Dortmunder Mannschaftsbus um einen Tag verschobenen Partie mit 2:3. Das Spiel konnte Bartra nur vom Krankenbett aus verfolgen.

Etwa vier Wochen Pause

Die Reise am Dienstag zum Rückspiel hatte das Team ohne Bartra angetreten. Der BVB geht davon aus, dass er in etwa vier Wochen wieder zu seinem Team stoßen und dann auch das Training wieder aufnehmen kann. (Weiterlesen: BVB mit Zuversicht in Monaco-Mission: „Besonderer Teamgeist“)

Trikot mit Bartras Namen vor der Südtribüne

Um ihr Mitgefühl mit dem verletzten Bartra zu bekunden, hatten die BVB-Profis im Anschluss an den 3:1-Erfolg im vergangenen Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt vor der Südtribüne des Dortmunder Stadion ein Trikot mit dem Namen des Abwehrspielers präsentiert. Am Tag danach erhielt Bartra überraschenden Besuch von seinem ehemaligen Barcelona-Kollegen Jordi Alba und Sergio Busquets in Dortmund.


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