Maxi Beister nach Down Under Diese deutschen Fußballer gingen nach Australien


Osnabrück. Maximilian Beister wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 zu Melbourne Victory FC nach Australien. Der ehemalige Hamburger ist nicht der erste deutsche Fußballer, der in Down Under sein Glück versucht.

Der Fußball-Profi wechselte im Sommer 2015 vom Hamburger SV zu den Mainzern, nachdem sein Vertrag bei den „Rothosen“ aufgelöst worden war. Nach der Hinrunde mit zwei Einsätzen wurde er an den Zweitligisten TSV 1860 München ausgeliehen. Als er nach Mainz zurückkehrte, wurde Beister zu Beginn dieser Spielzeit in die U23-Mannschaft von Mainz versetzt, die in der 3. Liga unter anderem gegen den VfL Osnabrück und die Sportfreunde Lotte spielt.

Thomas Broich seit 2010 in Australien

Nun führt sein Weg Beister also nach Australien. Er ist nicht der erste deutsche Kicker, der am anderen Ende der Welt die Fußballschuhe schnürt. Das erfolgreichste und prominenteste Beispiel ist Thomas Broich. Der Münchner spielte in Deutschland unter anderem für Borussia Mönchengladbach, den 1. FC Köln und den „Club“ aus Nürnberg. 2010 unterschrieb der offensive Mittelfeldspieler beim australischen Erstligisten Brisbane Roar einen Vertrag über drei Jahre.

Eine Erfolgsgeschichte

Seine Zeit in Brisbane liest sich wie eine Erfolgsgeschichte. 2011, 2012 und 2014 wurde er in A-League australischer Meister, 2012 und 2014 erhielt Broich die Johnny Warren Medal als bester Spieler der Saison. Damit ist der Bayer der erste ausländische Fußballer, der diese Auszeichnung zweimal gewann. Seit 2010 absolvierte Broich 156 Spiele für Brisbane und erzielte 19 Tore. Das brachte ihm zudem im September 2014 die Auszeichnung Fußballer des Jahrzehnts in Australien ein. Der 35-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2017.

Deutsche Teamkollegen

Auch Jérome Polenz wagte den Wechsel nach Down Under. Der 29-jährige Abwehrspieler wechselte nach Stationen bei Werder Bremen, Alemannia Aachen und dem 1. FC Union Berlin 2012 zum australischen Verein Western Sydney Wanderers (47 Spiele, zwei Tore). Dort spielt er zwei Jahre, lehnte eine Vertragsverlängerung ab und schloss sich Sarpsborg FF in Norwegen an. Im November 2014 verließ Polenz Europa wieder und ist seit dieser Saison Teamkollege von Broich, hat aber noch kein Spiel bestritten.

André Gumprecht ebenfalls Meister

Schon 2002 verschlug es den gebürtigen Jenaer André Gumprecht nach Australien. Dort holte er mit Perth Glory gleich den Titel. Der Mittelfeldspieler steuerte in 34 Spielen vier Tore zur Meisterschaft bei. Während Florian Matk von November 2012 bis Ende Januar 2016 bei drei australischen Vereinen unter Vertrag stand, verweilte Nils Mondré lediglich ein halbes (Juni 2012 bis Januar 2013) in Down Under. Mittlerweile spielt der Stürmer bei RW Hürriyet Delmenhorst.


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