MAN-Aktion provoziert Spott Fans gestalten HSV-Bus: Mit Vollgas in die 2. Liga?

Von Sportredaktion


Osnabrück. Luxusbusse aus dem Hause MAN fahren viele Mannschaften der Fußball-Bundesliga durchs Land. Jetzt forderte das Unternehmen die Fans des Hamburger SV auf, den neuen Bus des Klubs mit Schriftzügen zu gestalten. Nicht alle Vorschläge sind ernst gemeint, dafür aber witzig…

Zum ersten Mal ruft das Unternehmen MAN gemeinsam mit dem Club die Fans des HSV dazu auf, den neuen Mannschaftbus zu gestalten. Dazu steht auf der Seite der Buskonfigurator bereit.

Bis zum 21. August haben die Fans Zeit. Sie können online verschiedene Graphik-Elemente auswählen, vor allem aber einen eigenen Slogan für den Bus schreiben.

So wirbt der HSV für die Aktion Mannschaftsbus.

Über 600 Vorschläge sind bisher eingegangen, aber ganz offensichtlich kommen nicht alle von wirklichen HSV-Fans. Sondern von Fußballfreunden, die sich ganz gern mal lustig machen über den Bundesliga-Dino, der sich zweimal sieglos durch die Relegation zum glücklichen Klassenerhalt gequält hat.

„Hier müsste der KSC fahren!“, heißt es beispielsweise bei einem Vorschlag. Der Karlsruher SC war in der Relegation am HSV wegen einer Fehlentscheidung von Schiedsrichter Manuel Gräfe gescheitert.

Unsere Bundesliga-Serie zum Start: Die Lage beim Hamburger SV.

Weitere Sprüche, die HSV-Fans nicht aus dem Herzen sprechen dürften: „van der Talvaart“, „11 Hamburger zum Mitnehmen, bitte“. „Mit Vollgas in die 2. Liga“. „Von Hamburg nach Sandhausen? MAN kann!“ „Relegationsmeister 2014 & 2015 – Nur der HSV“. „Erstliga-Bus zu verkaufen“.

Eine Bildergalerie mit einigen Vorschlägen gibt es hier.

„Wir sind gespannt, wie unser Mannschaftsbus in der neuen Saison aussehen wird. Ich bin sicher, dass unsere Fans einen guten Job machen werden“, sagte Torwart Rene Adler bei der Vorstellung der Aktion. Eine Jury wird aus allen Vorschlägen die besten fünf Ideen auswählen. Die endgültige Wahl haben dann im Rahmen eines online-Votings die Fans.

Diese HSV-Fans haben sich wegen des grassierenden Kommerzes von ihrem Club abgewandt.