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Pelé weiter im Krankenhaus - Entlassungstermin unklar

Von dpa

Pelé musste auf die Intensivstation verlegt werden. Foto: Christopher JuePelé musste auf die Intensivstation verlegt werden. Foto: Christopher Jue

São Paulo. Sorgen um «König Pelé». Brasiliens Jahrhundertfußballer muss weiter im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt werden. Doch er scheint auf dem Weg der Genesung. Einen Entlassungstermin gibt es aber noch nicht.

Brasiliens Fußball-Legende Pelé ist wegen einer Harnwegsinfektion zur weiteren Beobachtung auf eine Spezialstation eines Krankenhauses in São Paulo verlegt worden.

In einer kurzen Erklärung teilte das Israelita Albert Einstein Hospital mit, dass sich der 74-Jährige in instabiler klinischer Verfassung befinde. «Um eine bessere Versorgung zu gewährleisten, wird er auf der Intensivstation (Spezialpflegestation) überwacht», teilten die behandelnden Ärzte des Krankenhauses mit.

Pelé soll durch die Verlegung vor allem mehr Ruhe bekommen. «Ihm geht es gut. Er wird mit Antibiotika behandelt. Nur hat er vorher (vor der Verlegung) viele Besuche erhalten, sich die ganze Zeit bewegt und andauernd am Handy telefoniert. Deshalb haben die Ärzte befunden, es sei besser, ihn zu isolieren», sagte Pelés Sprecher José «Pepe» Fornos der Deutschen Presse-Agentur. Pelé sei auf dem Weg der Genesung. Es gebe aber noch keinen Entlassungstermin. Er müsse mindestens bis nächsten Montag warten, bis die sieben Tage der Antibiotika-Behandlung vorüber seien.

Edson Arantes do Nascimento (Pelé) war am vergangenen Montag in das Krankenhaus gebracht worden. Erst am 15. November war der Jahrhundert-Fußballer wieder aus der Klinik entlassen worden, nachdem die Ärzte ihm dort zuvor Nieren-, Blasen- und Harnsteine entfernt hatten. Pelé ist dreifacher Fußball-Weltmeister (1958, 1962, 1970) und eine der größten Werbe-Ikonen der Fußballwelt.


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