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Fußball-Talks unter der Lupe: 100 % Bundesliga Ex-Torwart Frank Rost will beim Hamburger SV einsteigen

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Frank Rost, der ehemalige Torwart des Hamburger SV, glaubt an die Chance seines Ex-Vereins und bietet sich für eine Führungsposition im HSV an. Foto: WittersFrank Rost, der ehemalige Torwart des Hamburger SV, glaubt an die Chance seines Ex-Vereins und bietet sich für eine Führungsposition im HSV an. Foto: Witters

Nach dem 0:0 gegen des FSV Mainz 05 wurde der Hamburger SV von Fußball-Deutschland schon als Absteiger aus der Bundesliga abgestempelt. Auch die Hamburger selbst, glauben kaum noch an den Klassenerhalt. Ausgerechnet Ex-Torwart Frank Rost, der zuletzt kein gutes Haar am HSV ließ, rechnete dem Bundesliga-Dino in der RTL Nitro-Sendung „Talk – 100% Bundesliga“ noch realistische Chancen zu und erklärte seine Bereitschaft eine Führungsposition in Hamburg zu übernehmen.

„Die Abstiegsplätze werden unter Köln, Hamburg, Mainz und Wolfsburg ausgemacht. Ich glaube, dass es für alle Mannschaften noch eine realistische Chance gibt“, sieht Rost noch keine Entscheidung im Abstiegskampf, auch weil Mainz ihn spielerisch überhaupt nicht überzeuge und die Stimmung in Wolfsburg trotz des Trainerwechsels auf dem Tiefpunkt sei. Auf Spitzen und Sprüche gegen seinen Ex-Verein Hamburg verzichtete der 44-Jährige: „Wenn Hamburg und Köln absteigen, verliert man auch zwei fantastische Stadien. Die Bundesliga würde schon leiden.“

Einen kompletten, ligaunabhängigen Neuanfang in Hamburg forderte Rost, der einen sehr sachlichen und analytisch starken Auftritt bei den Moderatoren Laura Wontorra und Thomas Wagner hatte: „Egal, ob du Liga eins oder Liga zwei bist: Du musst etwas verändern. Da reicht nicht eine Person. Der HSV hat in den letzten Jahren viele Messias´ geholt und keiner hat es gebracht.“ Er könnte sich sogar vorstellen, bei einem solchen Neuanfang einen Posten bei den Hamburgern zu übernehmen: „Wenn der neue Aufsichtsratsvorsitzende Michael Krall ein wirkliches Team aufbaut: Liebend gerne!“

Thema waren auch die Schmähgesänge in Köln gegen Ron-Robert Zieler vom VfB Suttgart. Kölner Fans riefen dem VfB-Keeper zu, er solle sich wie Ex-Nationaltorwart Robert Enke umbringen. Das empörte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck: „Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn das so gewesen sein sollte. Das geht gar nicht. Da distanziere ich mich absolut von.“

Als Ex-Torwart wurde Rost zudem um seine Einschätzung zu einem WM-Einsatz von Manuel Neuer gebeten. Der Nationalkeeper zog sich im September einen Mittelfußbruch zu und ist wohl noch weit entfernt von einem Comeback. „Ich glaube, dass er schon gesetzt ist, aber die Zeit wird knapp. Die Verletzung sollte er nicht auf die leichte Schulter nehmen“, äußerte er leichte Sorgen, dass der Kapitän der Nationalmannschaft passend zur WM im Juni fit und auf Weltklasseniveau ist.


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