Fussball-Talks unter der Lupe: 100% Bundesliga Schalke-Sportchef Heidel räumt mit Transfergerüchten zu Max Meyer auf

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Alte Bekannte: Christian Heidel (rechts) machte Martin Schmidt in Mainz zum Cheftrainer und zollt dem Coach Respekt für den Rücktritt in Wolfsburg. Foto: Imago/HübnerAlte Bekannte: Christian Heidel (rechts) machte Martin Schmidt in Mainz zum Cheftrainer und zollt dem Coach Respekt für den Rücktritt in Wolfsburg. Foto: Imago/Hübner

Osnabrück. Am Montagabend stand bei 100% Bundesliga auf RTL Nitro der Montagabend im Fokus – klingt seltsam, lässt sich aber mit dem zeitgleich ausgetragenen ersten regulären Montagsspiel in der Bundesliga erklären. Außerdem sprach Studiogast und Schalke-Sportchef Christian Heidel über die Chancen der Bundesligisten im internationalen Geschäft – und darüber, wie er sich einst vor der Bundeswehr drückte.

Respekt vor Martin Schmidts Rücktritt

Zunächst rückte Moderator Thomas Wagner den Fokus auf einen ehemaligen Ziehsohn von Heidel, auf Martin Schmidt, der wenige Stunden zuvor freiwillig seinen Posten beim kriselnden VfL Wolfsburg räumte. Heidel hatte Schmidt beim FSV Mainz 05 einst zum Cheftrainer ernannt und ihm damit den Weg in die Bundesliga ermöglicht und hatte für den jüngsten Schritt des Schweizers vor allem Respekt übrig: „Dass ein Trainer zurücktritt, passiert nicht alle Tage. Da muss man den Hut vor ziehen.“

Wenig Begeisterung für Montagsspiele

Verzichten mussten die Zuschauer auch nicht auf Wagners Co-Moderatorin Laura Wontorra, die mehrfach live aus dem Frankfurter Stadion, wo die Eintracht zeitgleich im umstrittenen Montagsspiel gegen Leipzig gewann, zugeschaltet wurde. Den Akteuren entlockten sie und ihr Team klare Meinungen zum ungewohnten Spieltermin: „Das ist nicht so mein Ding“, ließ etwa Frankfurts Verteidiger Timothy Chandler verlauten. Im Studio wies Heidel jedoch noch darauf hin, dass Montagsspiele nicht aus wirtschaftlichen Gründen („Die Europa League-Teilnehmer sollen dadurch entlastet werden“) angesetzt worden seien und setzte eine klare Grenze: „Fünf Spiele pro Saison sind in Ordnung, sechs fände ich kritisch.“

Heidels klare Kante zu Transfergerüchten

Apropos „internationales Geschäft“: Auch hier hatte Heidel eine eindeutige Meinung zu den Chancen der Deutschen Teilnehmer; so habe er keinen Zweifel, dass der FC Bayern gegen Besiktas Istanbul ein Runde weiterkomme, während er die Chancen von RB Leipzig und Borussia Dortmund als „sehr gut“ einschätze. Auf die Bayern angesprochen wurde er zudem mit der Frage konfrontiert, was denn an dem Gerücht dran sei, dass der FC Schalke Mittelfeldspieler Max Meyer zu den Bayern ziehen lassen würde. Heidels Antwort ein bündiges: „Nichts!“

Der Studiogast wurde zudem noch auf seine berufliche Vergangenheit angesprochen; Christian Heidel hatte einst eine Lehre zum Banker gemacht und war anschließend Inhaber eines Autohauses geworden – Ersteres, wie er sagte, um sich „vor der Bundeswehr zu drücken“.

Kein Talk ohne den HSV

Zuletzt war auch die sich verschärfende Krise beim Hamburger SV noch Thema der Talkrunde, zu der sich auch Weltpokalsieger und Studio-Experte Steffen Freund hinzugesellte, der nach den jüngsten Querelen bei den Rothosen eine eindeutige Tendenz bestätigt sah: „Ich denke, dass es für den HSV in Richtung „2. Liga“ geht.


100% Bundesliga

Jeden Montag ab 22.15 Uhr auf Nitro. Moderatoren: Laura Wontorra und Thomas Wagner. Zu sehen auch ab Mittwoch, 0 Uhr, in der Mediathek unter: www.tvnow.de/nitro/100-prozent-bundesliga/list/aktuell.

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