Fußball-Talks unter der Lupe: Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs Mönchengladbachs Spielfeld erinnert an den Mars

Von Daniel Bressler

Der Gladbacher Flickenteppich war auch bei „Zeiglers wunderbarer Welt des Fußballs“ ein Thema. imago/Moritz MüllerDer Gladbacher Flickenteppich war auch bei „Zeiglers wunderbarer Welt des Fußballs“ ein Thema. imago/Moritz Müller

Osnabrück. In seiner humoristischen „Wunderbaren Welt des Fußballs“ auf WDR nahm Arnd Zeigler am Sonntagabend gewohnt kein schonendes Blatt vor den Mund. Diesmal ging es um die Platzverhältnisse im Borussia-Park von Mönchengladbach sowie die Präsidentenwahl beim Hamburger SV.

Schnee und Frost hatten in den letzten Tagen den Rasen in Mönchengladbach vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund arg in Mitleidenschaft gezogen. An manchen Stellen wurden extra Rasenquadrate eingesetzt, sodass das Geläuf einem Flickenteppich nahe kam. Zeigler erinnerte das Spielfeld vielmehr an eine Punkfrisur oder die Marsoberfläche.

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Zum Dauergast avanciert der HSV. Anlässlich Bernd Hoffmanns Rückkehr als Präsident kramte Zeigler ein Video aus dem Jahr 2005 heraus, in dem Hoffmann über seine damaligen Ziele mit dem Verein sprach: „Wir haben eine klare Vision und daran lassen wir uns auch messen. Wir wollen in zehn Jahren in die Top 10 von Europa. Der HSV gehört da hin, wo heute Real und Lyon, Juve und Chelsea sind.“ Zeigler kommentierte im Anschluss an den Ausschnitt trocken: „Wenn sie nicht ganz doll aufpassen, dann gehören sie bald da hin, wo Heidenheim und Sandhausen heute sind.“

Duell der „Generation Computer“

Die Partie zwischen Schalke und Hoffenheim sei zugleich das Duell der „Generation Computer“ Trainer Domenico Tedesco und Julian Nagelsmann gewesen. Zeigler präsentierte einen Interviewzusammenschnitt, in dem beide Trainer separat nach dem Spiel gefragt wurden, was der andere gut gemacht hätte. Es entwickelte sich ein dynamisches Hin und Her mit Vorahnungen, Systemwechseln, verschiedenen Taktiken, Lob und Eigenkritik, auf das Zeigler reagierte: „Darf ich offen reden? Ich habe nicht ein Wort verstanden.“

(Das war der Doppelpass: Kommt Ribery zu oft mit Tätlichkeiten durch?)