Schluss mit Fast Food Barcelona schreibt Dembélé gesunde Ernährung vor

Von Sportredaktion

Bislang selten für Barcelona am Ball: Ousmane Dembélé. Foto: AFPBislang selten für Barcelona am Ball: Ousmane Dembélé. Foto: AFP

Osnabrück. Im Sommer wechselte Ousmane Dembélé nach viel Ärger für über 100 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Doch für Barcelona ging der Transfer noch nicht auf. Dembélé ist bislang größtenteils verletzt. Und mit der Ernährung nimmt es der Franzose auch nicht so ernst.

Richtig glücklich dürften die Verantwortlichen beim FC Barcelona mit ihrem teuren Transfer (rund 105 Millionen Euro Ablöse) noch nicht sein. 27 Pflichtspiele verpasste Dembélé in dieser Saison aufgrund von Verletzungen, lief bislang erst acht Mal für die Katalanen auf und erzielte ein Tor – Neuzugänge in dieser Geldkategorie können schon mal besser einschlagen.

Vorliebe für Fast Food

Und auch mit der Ernährung soll es der 20-Jährige nicht so genau nehmen. Zumindest berichtet die spanische „Mundo Deportivo“, dass Barcelona bei seinem Spieler nun genauer hinschauen wird. Der Franzose soll eine Vorliebe für Fast Food haben. Aufgeflogen ist er unter anderem, da er sich beim Klub eine Butangasflasche für den heimischen Grill bestellen wollte. Barcelona wurde es zu bunt. Der Verein vermutet einen Zusammenhang zwischen dem Essensverhalten des Spielers und seiner Verletzungsanfälligkeit.

Ein Vereinskoch soll nach Informationen der spanischen Zeitung nun auf eine gesunde Ernährung bei Dembélé achten, zudem wird ein Physiotherapeut ihn regelmäßig zu Hause aufsuchen.

„Immerhin hat er es versucht“

Am vergangenen Wochenende kam Dembélé nach überstandener Muskelverletzung gegen den FC Getafe wieder zum Einsatz, enttäuschte aber bei seinem halbstündigen Einsatz. „Er agierte heute unglücklich, aber immerhin hat er es versucht“, sagte sein Trainer Ernesto Valverde hinterher. Dembélé und Barcelona – so richtig passt das bislang noch nicht zusammen.