Tipps für Eltern Was tun, wenn das Kuscheltier verloren geht

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Osnabrück. Hasi ist weg! Für die einen mag es nur ein alter, abgeliebter Stoffhase sein – doch für die Nichte von Nadine Sussiek aus Melle ist es Trostspender, Einschlafhilfe, bester Freund – ach, einfach alles. Damit Eltern gar nicht erst in die Situation kommen, auf Facebook einen „Kuscheltier vermisst“-Aufruf zu starten, hier ein paar Tipps.

Nein, wir raten Eltern nicht dazu, am besten gleich zwei Stoffhasen anzuschaffen. Denn welches Kind besitzt tatsächlich nur ein Kuscheltier? Und welche Eltern sind in der Lage, vorhersagen zu können, welcher Teddy zum besten Freund, welcher zum Staubfänger mutiert? Also: Erstmal abwarten und das Kind eine Wahl treffen lassen. Dann sollten Eltern jedoch schnell sein – und ein zweites Exemplar bestellen. Das dient nicht nur als Notfall-Tier, sondern kommt auch zum Einsatz, wenn das Original einmal vollgekotzt wurde. Eltern kennen das. (Weiterlesen: Therapie-Wahn: Sind unsere Kinder noch normal?)

Verlust im Internet melden

Gut. Angenommen, wir waren nicht so schlau, ein Zweit-Hasi anzuschaffen. Was nun? Dann gibt es im Internet diverse Seiten wie kuscheltier-vermisst.de , auf denen kostenlos Vermisstenanzeigen von Kuscheltieren und Spielsachen aufgegeben werden können. Und natürlich können sich auch Finder hier melden – was sie auch tun. Auch Aufrufe in lokalen Facebook-Gruppen können helfen – im Fall von Hasi machten sich einige Mitglieder der Gruppe „Du lebst schon lange in Melle, wenn...“ gleich auf Stofftier-Suche.

Aber wenn das Kind Krokodilstränen weint, wollen Eltern sich wohl kaum auf so einen Glücksfund verlassen. (Weiterlesen: Hochsensible Kinder: Zu feinfühlig für diese Welt?)

Für Ersatz sorgen

Daher am besten direkt beim Hersteller nachbestellen. Und wenn es das Tier dort nicht mehr gibt: nachnähen. Beziehungsweise nachnähen lassen. Vom allerbesten Freund wird es ja sicher das ein oder andere Foto geben. Das kann allerdings teuer werden. Und ebenfalls ein paar Tage dauern. Manchmal hilft nur eins: Abschied nehmen von Hasi. Und einen Ersatz besorgen. Gemeinsam mit dem Kind in einen Spielzeugladen gehen und es selbst einen neuen Trostspender aussuchen lassen. Und den dann am nächsten Tag am besten gleich noch mal kaufen.

Weiterlesen: Kita-Wahnsinn: Wenn Eltern sich in E-Mail-Gruppen austauschen


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