Ende der süßen Namen Darum bricht Google mit dieser Android-Tradition

In wenigen Wochen ist Googles neue Version des Betriebssystems Android verfügbar. Foto: dpa/Arne Immanuel BänschIn wenigen Wochen ist Googles neue Version des Betriebssystems Android verfügbar. Foto: dpa/Arne Immanuel Bänsch

Mountain View. Jedes Jahr warten Android-Kunden auf die neue Version. Google hat dieses Mal gleich zwei große Änderungen angekündigt.

Google gibt die Tradition auf, Versionen des Betriebssystems Android nach Süßigkeiten zu benennen. Die nächste Variante, für deren Namen bisher der Anfangsbuchstabe "Q" vorgemerkt war, soll nun stattdessen Android 10 heißen, wie der Internet-Konzern am Donnerstag ankündigte. 

Damit solle die Namensgebung verständlicher werden, erklärte der Internet-Konzern in einem Blogeintrag. Google war in alphabetischer Reihenfolge von Android Cupcake bis zu Android Pie im vergangenen Jahr gekommen. 

Manager des Konzerns hatten schon vor Monaten eingeräumt, dass sie sich schwer tun, einen geeigneten Namen zu finden, der mit "Q" anfängt. Vorschläge wie "Quesadilla" oder "Quarkbällchen" machten die Runde.

Zudem verweist Google auf Rückmeldungen von Nutzern, wonach die Namen nicht in jedem Land verständlich gewesen seien. Als Beispiel nennt der Konzern demnach Android Lollipop. Da in manchen Sprachen L und R ähnlich ausgesprochen werden, sei es nicht jedem klar genug gewesen, dass Lollipop der Nachfolger zu KitKat war.

Zudem könnten Neukunden das System der Namensgebung längst nachvollziehen. Dagegen hatten sich einige Android-Fans schon auf kommende Namen gefreut.

Außerdem wurde das Logo aufgefrischt. Das sei vom Maskottchen, dem Android-Roboter, inspiriert, heißt es bei Google. Damit der Schriftzug besser lesbar ist, ist das Logo künftig nicht mehr grün, sondern schwarz, heißt es dort weiter.

Foto: dpa/Andrej Sokolow

Das bei Google entwickelte Android ist das meistgenutzte Smartphone-Betriebssystem mit einem Marktanteil von mehr als 80 Prozent. Außerdem läuft Android unter anderem auch in Fernsehern und Infotainment-Anlagen von Autos. 

Insgesamt sind nach Google-Angaben mehr als 2,5 Milliarden Geräte damit aktiv. Android 10 soll in einigen Wochen verfügbar sein.


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