Mehr Sicherheit für iPhone-Nutzer Neue Funktion: So schützen Sie Whatsapp-Chats vor unerwünschten Blicken

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Mit einer neuen Whatsapp-Funktion sperren Apple-Nutzer ihre Nachrichten für neugierige Dritte. Foto: imago/FotoarenaMit einer neuen Whatsapp-Funktion sperren Apple-Nutzer ihre Nachrichten für neugierige Dritte. Foto: imago/Fotoarena

Hamburg. Mit einer neuen Funktion in Whatsapp schützen Nutzer ihre Nachrichten vor unerwünschten Blicken – wie denen des eifersüchtigen Partners. Allerdings gibt es das Update nur für Apple-Nutzer.

Whatsapp unterstützt seit einem am Montag erfolgten Update Apples Fingerabdruckssensor Touch ID und die Gesichtserkennung Face ID. Nur die im iPhone hinterlegten Finger- und Gesichtsscans gewähren Zugriff auf die Whatsapp-Nachrichten, ohne diese verweigert die App den Dienst. Damit verhindern Nutzer, dass Dritte die Chat-App öffnen und Nachrichten lesen können. (Weiterlesen: Mit diesem Tipp sichern und finden Sie wichtige Whatsapp-Nachrichten)

Whatsapp: Face ID oder Touch ID aktivieren

iPhone-Nutzer aktivieren die neue Funktion in Whatsapp unter: 

  • Einstellungen
  • Account 
  • Datenschutz 
  • Bildschirmsperre. 

Dort legen Anwender auch fest, ob Whatsapp jedes Mal nach Face ID oder Touch ID fragt, oder erst 1, 5, 15 oder 60 Minuten nach dem Schließen der App. (Zum Quiz: Kennen Sie die wahre Bedeutung dieser zehn Emojis?)

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Mit Face ID und Touch ID entsperren iPhone-Nutzer ihr Smartphone, autorisieren Downloads oder Einkäufe oder entsperren Apps mit sensiblen Daten, wie zum Beispiel Banking-Apps. Neben Fingerabdrucks- und Gesichtsscan setzt das iPhone zum Entsperren des Bildschirms jedoch auf einen vier- bis sechsstelligen Code. 

Wer diesen Code kennt, kann das Smartphone auch auf diesem Weg entsperren – und bislang durch die Whatsapp-Nachrichten stöbern. Die Sperre einer App per Face ID oder Touch ID kann allerdings nicht mit dem Entsperr-Code umgangen werden. Nun können unter anderem eifersüchtige und misstrauische Partner, die gerne die Chats des anderen kontrollieren, ausgeschlossen werden. Ob das Diskussion und Nachfragen nach sich zieht, sollten Nutzer eventuell vorab bedenken. (Weiterlesen: Gericht – Familienmitglieder dürfen sich auf Whatsapp beleidigen)


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