Nach offizieller Anerkennung als Krankheit Experte über Online-Spielsucht: "Kann zu sozialer Verwahrlosung führen"

Von Christopher Chirvi

In den USA ist die Online-Spielsucht bereits seit 2013 als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt. Foto: dpaIn den USA ist die Online-Spielsucht bereits seit 2013 als eigenständiges Krankheitsbild anerkannt. Foto: dpa
dpa

Hamburg. Die WHO-Entscheidung von Montag wird von Ärzten und Therapeuten ausdrücklich begrüßt – aus mehreren Gründen.

Seit dieser Woche erkennt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Online-Spielsucht offiziell als Krankheit an. Es gibt zwar auch Kritiker, viele Experten aber unterstützen die Aufnahme in den Katalog der Krankheiten (ICD-11), wo "Gaming

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WHO-Katalog der Krankheiten

Der Katalog der Krankheiten wurde zuletzt vor 28 Jahren neu gefasst. Er enthält mehr als 55.000 Klassifizierungscodes für Krankheiten, Verletzungen und Todesursachen und soll damit auch weltweite Statistikerhebungen erleichtern. Er muss von der Weltgesundheitsversammlung im kommenden Jahr noch abgesegnet werden und gilt dann offiziell ab Januar 2022.

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