Gefängnisausbruch auf der Konsole So gut ist das Koop-Game „A way out“ für PS4 und Xbox One

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Mit „A way out“ ist jetzt ein Videospiel erschienen, das ausschließlich zu zweit gespielt werden kann. Unsere Redaktion hat das Action-Adventure unter die Lupe genommen. Foto: Electronic ArtsMit „A way out“ ist jetzt ein Videospiel erschienen, das ausschließlich zu zweit gespielt werden kann. Unsere Redaktion hat das Action-Adventure unter die Lupe genommen. Foto: Electronic Arts

Osnabrück. Mit „A way out“ ist jetzt ein Videospiel erschienen, das ausschließlich zu zweit gespielt werden kann. Unsere Redaktion hat das Action-Adventure unter die Lupe genommen.

Worum geht es? Leo und Vincent teilen ein ähnliches Schicksal: Beide sitzen – natürlich unschuldig – in den USA der 70er Jahre im Knast, wollen dort aus verschiedenen Gründen aber nicht heimisch werden. Im ersten Teil des Spiels geht es um ganz pragmatische Dinge im Knast: Das gegenseitige Kennenlernen, Schlägereien und versteckte Gadgets in der Gefängnis-Bibel. Gerade in den ersten Spielstunden kommen die Spieler ihren Protagonisten näher, der Start ist eher gemächlich.

So spielt sich A way out: Das Spiel ist als reines Koop-Erlebnis ausgelegt. Zum Großteil spielt sich das Game im Splitscreen-Modus. Um „A way out“ zocken zu können, muss jedoch nur ein Spieler bezahlen, der andere kann über eine Freundschaftseinladung kostenlos teilnehmen. Ein zentrales Element des Spiels, das in weiten Teilen eher interaktiver Film als Actionspiel ist, sind die Entscheidungen in den zu führenden Dialogen. Sie sollen den weiteren Verlauf der Story beeinflussen, im Grunde bleibt der Erzählstrang jedoch meist linear.

Wie ist die Story? Ohne viel zu spoilern, sind viele Anlehnungen an Serien wie „Prison Break“ oder Filme wie „Die Verurteilten“ stark erkennbar. Warum auch nicht? Auch wenn die Charaktere bisweilen etwas überzeichnet und allzu stereotypisch wirken, entwickelt die Story sich bis zum Ende des rund siebenstündigen Spiels in einem spannenden Maß weiter.

Was klappt gut? Weil die beiden Spieler wirklich wie Partner agieren müssen, bleibt die Story eigentlich über die gesamte Spielzeit lang interessant. Die Action-Passagen lockern das Spielerlebnis zwischendurch immer wieder auf, wobei die Mechaniken hier denkbar simpel gehalten wurden.

Was klappt nicht so gut? Wirklich anspruchsvoll ist das Spiel nicht, die Kombinationsrätsel sind meist sehr einfach. Für machen Spieler dürften zudem einige Stereotype zu viel bedient werden. Und: Einen wirklichen Wiederspielwert gibt es nicht, abgesehen davon, dass das Spiel auch ein zweites Mal mit vertauschten Rollen durchgespielt werden kann.

Fazit: Wer so manche technische Schwäche übersieht und Lust hat, mit einem Kumpel ein paar gemeinsame Stunden auf der Couch zu verbringen, macht mit „A way out“ alles richtig. Insgesamt eine tolle Verbindung von Gameplay und Story!


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