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Strecke machen für gute Sache „Venuslauf“ startet in Bremen zugunsten Krebskranker

Von Gisela Nardmann

Im Bremer Bürgerpark laufen Menschen zugunsten Krebskranker. Symbolfoto: Gert WestdörpIm Bremer Bürgerpark laufen Menschen zugunsten Krebskranker. Symbolfoto: Gert Westdörp

Bremen. In Bewegung für Menschen mit Krebs: Sonntag fällt im Bürgerpark am Marcusbrunnen zum 16. Mal der Startschuss für den Solidaritätslauf „Auf zur Venus“. Veranstalter sind die Bremer Krebsgesellschaft, der Landessportbund und Bremer Selbsthilfegruppen. Start ist ab 10.30 Uhr.

Beim „Venuslauf“ geht es um das Sammeln von Kilometern, die die Distanz von der Erde zur Venus jedes Mal ein Stück verkürzen. Privatleute und Unternehmen spendieren jeweils 50 Cent pro Kilometer für den guten Zweck. Die Schirmherrschaft hat Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD). Sie ermuntert die Bremer, sich auch in diesem Jahr wieder zu beteiligen. Das sportliche Engagement mache Mut und komme vielen krebskranken Menschen zugute, so Quante-Brandt.

„In diesem Jahr peilen wir die 3 000-Teilnehmer-Marke an“, zeigte sich Prof. Dr. Ernst Heinrich Schmidt, Vorsitzender der Bremer Krebsgesellschaft, im Hinblick auf die in jedem Jahr steigende Zahl der Aktiven optimistisch. Dabei gehe es weniger um die persönliche Fitness des Einzelnen, sondern mehr um die Gesamtleistung aller. Der Gesamterlös kommt wieder Sport- und Bewegungsangeboten für krebskranke Menschen zugute. Die Förderung von Sport und Bewegung sei der Krebsgesellschaft, so Schmidt, grundsätzlich ein wichtiges Anliegen, da der positive Einfluss von körperlicher Aktivität auf den Verlauf einer Krebserkrankung wissenschaftlich nachgewiesen sei. Angemeldet haben sich bisher mehr als 40 Teams. Auch der Werder Bremen schickt eine Mannschaft an den Start.

Auch der Golf-Club sammelt

In diesem Jahr gibt es neben dem Bremer Ruderclub Hansa eine weitere Gruppe, die außerhalb des Bürgerparks Kilometer sammelt: Für morgen hat der Golf-Club Bremer Schweiz zu einem Benefiz-Turnier eingeladen, das zugunsten der Krebsgesellschaft ausgerichtet wird. Dabei stellen die Organisatoren rund um Clubpräsident Peter Sakuth erstmals nicht nur die Spendeneinnahmen des Tages für den guten Zweck zur Verfügung, sondern die auf dem grünen Rasen zurückgelegte Strecke wird außerdem zu den Kilometern addiert, die beim „Venuslauf“ zusammenkommen.

Wer lieber per Rad unterwegs ist, kann um 11 Uhr an einer geführten Tour mit dem Fahrradclub ADFC durch das Blockland teilnehmen. Länge der Strecke: 30 Kilometer. Auch die zehn Kilometer um den Bürgerpark können mit dem Rad bewältigt werden.