Krankheiten Bremen: Veranstaltungen bis 20 Personen im Räumen möglich

Von dpa

Andreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen. Foto: Sina Schuldt/dpa/ArchivbildAndreas Bovenschulte (SPD), Bürgermeister von Bremen. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild
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Bremen. Der Bremer Senat hat die Regeln für Innen- und Außenveranstaltungen teilweise gelockert.

Danach sind vom 1. Juni an in geschlossenen Räumen Veranstaltungen mit maximal 20 Personen möglich, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden und ein Hygienekonzept vorliegt. Bei Veranstaltungen im Garten, auf der Parzelle oder ähnlich umfriedeten Flächen im Freien liegt die Grenze bei maximal 50 Personen. Für beide Fälle wird die einschränkende „Zwei-Haushalts- Regel“ aufgehoben.

Grundsätzlich untersagt bleiben dagegen Veranstaltungen und Feiern in öffentlichen Räumen wie Parks, Wiesen oder an Seen, wie Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag nach einer Senatssitzung sagte. „Dort gilt nach wie vor das Kontaktverbot.“ Spezifische Veranstaltungen wie Gottesdienste oder Demonstrationen sind möglich und werden wie bisher separat geregelt.

Kommende Woche will sich der Senat mit Vorgaben für Kinos, Theater und Konzertsäle befassen, die wegen des Corona-Infektionsrisikos geschlossen sind. Bovenschulte und Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) zogen insgesamt ein positives Fazit. Die Zahl der Neuinfektionen habe sich deutlich verringert. „Die Pandemie ist vorläufig unter Kontrolle“, so Bovenschulte.

Entspannung gibt es den Angaben zufolge bei der Zahl der schweren Krankheitsverläufe. Hätten vor Ostern noch bis zu 30 Patienten mit Beatmungsgeräten behandelt werden müssen, seien es jetzt etwa zehn. Die Corona-Tests will Bremen ausweiten, von derzeit täglich 800 auf bis zu 1200. Schon heute liege Bremen über dem Bundesdurchschnitt von täglich 500 Testungen, sagte Bernhard.


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