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Großeinsatz der Feuerwehr Teure Jacht auf Gelände der Lürssen-Werft in Bremen brennt weiter

Von dpa

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In der Bremer Lürssen-Werft war in der Nacht zum Freitag ein Dock zum Bau von Schiffen samt Schiffsneubau in Flammen aufgegangen. Foto: dpaIn der Bremer Lürssen-Werft war in der Nacht zum Freitag ein Dock zum Bau von Schiffen samt Schiffsneubau in Flammen aufgegangen. Foto: dpa 

Bremen. Seit Freitagmorgen kämpfen Hunderte Feuerwehrleute gegen Flammen auf dem Gelände der Lürssen-Werft in Bremen. Das Feuer auf dem Schwimmdock ist inzwischen gelöscht, in einer teuren Jacht aber brennt es weiter.

Mehr als einen Tag nach dem Ausbruch eines Großbrandes in einer Bremer Werft sind am Samstag noch immer rund 200 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. „Das Feuer kommt immer weiter unter Kontrolle, aber es ist noch nicht komplett unter Kontrolle", sagte Feuerwehrsprecher Andreas Desczka am Vormittag.

Während die Flammen auf einem Schwimmdock der Lürssen-Werft am Freitag gelöscht werden konnten, stellte das Feuer in einer teuren Jacht die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Neben vielen brennbaren Materialien seien die kleinen, bei einem Brand schwer erreichbaren Räume ein Problem. Außerdem sei das Schiff aus Metall - das habe eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Rauch und Hitze erschwerten die Arbeit. Zwei Feuerwehrleute seien leicht verletzt worden, sagte Desczka.  

Der aufsteigende Rauch über dem Werftgelände war kilometerweit zu sehen. Foto: dpa

Der Brand war am frühen Freitagmorgen gegen 2 Uhr in einem Schwimmdock und an einer darin liegenden Jacht ausgebrochen. Bei dem Neubau handelt es sich nach Informationen des „Weser-Kuriers" um eine 146 Meter lange Millionen-Jacht namens „Sassi", die 2020 fertig gestellt werden sollte. Die Werft machte dazu keine Angaben. 

750 Kräfte im Einsatz

Bis Samstag hatten rund 750 Einsatzkräfte aus verschiedenen Städten und Landkreisen in wechselnden Schichten versucht, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, wie der Sprecher berichtete. Neben Feuerwehrleuten waren auch Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks am Ort. „So ein Feuer in dieser Ausdehnung ist für die Feuerwehr in Bremen ein ganz besonderer Einsatz", sagte Desczka. „Es ist definitiv der größte dieses Jahres. Vielleicht ist es sogar einer der größten Einsätze der vergangenen Jahrzehnte."

Schiffsbrände sind dem Sprecher zufolge grundsätzlich schwieriger zu löschen als Hausbrände. „Ein Gebäude ist übersichtlich, so ein Schiff hat begrenzte Zugänge. Es ist ein immenser logistischer Aufwand." 


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