Keine Zwischenfälle Kurden demonstrieren in Bremen und Hannover gegen türkische Angriffe

Von dpa

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So wie hier in Osnabrück demonstrierten auch in Hannover und Bremen Kurden gegen Erdogans Angriff auf die nordsyrische Stadt Afrin. Foto: Michael GründelSo wie hier in Osnabrück demonstrierten auch in Hannover und Bremen Kurden gegen Erdogans Angriff auf die nordsyrische Stadt Afrin. Foto: Michael Gründel

Hannover/Oldenburg. Kurden und ihre Unterstützer haben erneut in mehreren Städten gegen die türkischen Angriffe auf die kurdische Region Afrin im Norden Syriens protestiert. Am Bremer Hauptbahnhof formierten sich am Sonnabendnachmittag rund 400 Menschen zu einem Demonstrationszug, wie die Polizei mitteilte.

Die Aktion sei zunächst ohne Zwischenfälle verlaufen. Auf einer Wiese in Hannover-Linden begann gleichzeitig ein kurdisches Kulturfest zum Neujahrsfest „Newroz“. Dabei riefen Redner zur Solidarität mit Afrin auf.

Bereits seit einer Woche demonstrieren Kurden gegen die türkische Militäroffensive. Bei einer Großdemonstration in Hannover am vergangenen Sonnabend zählte die Polizei mehr als 11.000 Teilnehmer. Zuletzt gab es am Freitagabend in Wilhelmshaven und Vechta Kundgebungen.

Türkische Truppen und mit ihnen verbündete islamistische Milizen hatten vor zwei Monaten ihre Offensive auf Afrin begonnen, vor einer Woche eroberten sie die gleichnamige Hauptstadt der Region. Medienberichten zufolge kam es dabei zu massiven Zerstörungen und Plünderungen, Zehntausende Menschen sollen auf der Flucht sein. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Mittwoch in ihrer Regierungserklärung den türkischen Einmarsch scharf kritisiert.


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