Programm vorgestellt Musikfest Bremen verlängert Vertrag von Intendant

Von Rolf Stein

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Auch in diesem Jahr ein wichtiger Spielort für das Musikfest Bremen: das Konzerthaus Glocke. Foto: PrivatAuch in diesem Jahr ein wichtiger Spielort für das Musikfest Bremen: das Konzerthaus Glocke. Foto: Privat

Bremen. Es gehört zu den Routinen im Kulturjahr: Das Team des Bremer Musikfests lädt ein, um die Eröffnung des Vorverkaufs und das Programm zu verkünden, das in diesem Jahr am 25. August mit einer „Großen Nachtmusik“ rund um den Bremer Marktplatz eröffnet wird.

Eine Neuigkeit hatte die Bremer Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz (SPD) zu verkünden: Der Vertrag des Musikfest-Intendanten Thomas Albert werde zum neuen Jahr um fünf Jahre verlängert. Damit setzt man auf Kontinuität. Denn auch bei der diesjährigen Ausgabe entfaltet sich in den drei Festival-Wochen ein Netzwerk aus alten und neuen Kontakten, ermöglicht die stete Arbeit mit Künstlern wie Fazil Say, Marc Minkowski oder Teodor Currentzis auch immer wieder Exklusivität in der Programmgestaltung. Die Genannten gehören zu den Attraktionen der diesjährigen Musikfest-Ausgabe. Dass die Stadt Bremen den 3,2 Millionen Euro umfassenden Etat des Festivals mit 550000 Euro ausstattet, ist dabei hilfreich, ohne Sponsoren kommt man freilich nicht aus.

Im BLG-Forum in der Überseestadt bietet die Reihe „Surprise“ unkonventionelle musikalische Begegnungen, und auch die „Große Nachtmusik“ scheint immer noch bunter zu werden. Zwar ist Jazz hier schon lange eine Farbe im Programm, in diesem Jahr steht neben dem Omer Klein Trio der Akkordeonist Martynas Levickis mit einem von litauischem und skandinavischem Folk inspirierten Abend im Haus der Bürgerschaft auf dem Programm sowie der kamerunische Bassist und Sänger Richard Bona. Und natürlich gibt es auch dieses Jahr wieder ein dem Orgelbauer Arp Schnitger gewidmetes Festival im Festival.


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