Informationen zum Parken Classic Motorshow 2018 in Bremen: Das sind die Programmhöhepunkte

Edle, schnelle 2+2-Sitzer wie der Monteverdi High Speed 375 L bilden das Thema der Sonderausstellung „Gran Turismo 2+2: Jetset für die Straße“ der Bremen Classic Motorshow 2018. Foto: MESSE BREMEN/Studio SeekampEdle, schnelle 2+2-Sitzer wie der Monteverdi High Speed 375 L bilden das Thema der Sonderausstellung „Gran Turismo 2+2: Jetset für die Straße“ der Bremen Classic Motorshow 2018. Foto: MESSE BREMEN/Studio Seekamp

kan/pm Bremen. Fans und Sammler von Oldtimern kommen am Wochenende voll auf ihre Kosten: Von Freitag, 2. Februar, bis Sonntag, 4. Februar 2018, findet in der Messe Bremen die Classic Motorshow statt.

Zum Saisonstart Anfang Februar wird es auch in diesem Jahr wieder voll in der Messe Bremen. Am kommenden Wochenende erwarten die Veranstalter der Classic Motorshow über 40.000 Besucher, heißt es in einer Pressemitteilung. Aufgrund der derzeitigen Baustelle auf der Findorffstraße direkt am Messegelände empfehlen die Veranstalter für die An- und Abreise die Nutzung des Park-and-ride-Parkplatzes im Parkhaus 1 am Flughafen Bremen. In den Kosten des Parktickets ist die Fahrt mit der Straßenbahnlinie 6 enthalten. Ebenfalls für volle Straßen sorgt am Freitag und Samstag der Sambakarneval.

Von Freitag, 2. Februar, bis Sonntag, 4. Februar, können sich die Besucher von 9 bis 18 Uhr Oldtimer auf zwei und vier Rädern ansehen. Die Tageskarte kostet 16 Euro, am Freitag gibt es ab 15 Uhr zusätzlich ein Feierabendticket für neun Euro.

Erstmals werden Fahrräder ausgestellt

In diesem Jahr werden erstmals auch nicht-motorisierte Oldtimer gezeigt: Fährräder mit besonderen Geschichten. Zum Beispiel die zehn Raritäten, die der Bremer Fahrradhändler Kristoffer Reed auf der Messe zum Kauf anbietet. Aber es gibt auch ein paar unverkäufliche Exemplare zu sehen, wie die Indoor-Zeitfahrmaschine, auf der der spätere Olympiasieger Andreas Waltzer als Jugendlicher fuhr, und ein Rennrad der Radsportlegende Eddie Merckx.

„Darüber hinaus bietet die Bremen Classic Motorshow zum Beispiel Sonderschauen zu britischen Motorrädern und klassischen Geländewagen, einen Teilemarkt und Präsentationen von 100 Oldtimer-Fanclubs“, kündigt Projektleiter Frank Ruge an. Käuflich zu erwerben sind etwa „V8-Survivors“ mit ihren nichtrestaurierten Karosserien, mehrere junge Klassiker, die Oldtimer der Fachhändler und die privat angebotenen Autos und Motorräder im Parkhaus und im Foyer der ÖVB-Arena.

Weitere interessante Programmhöhepunkte

  • Rund 100 Clubs verwandeln die Bremen Classic Motorshow mit ihren Präsentationen alljährlich in ein riesiges Museum für Fahrzeugkultur. 2018 neu dabei ist das Wolfswankel Drag Racing Team. Das Fahrzeug – bestehend aus einer abnehmbaren Volkswagen Golf 1 Karosserie von 1979, einem Stahlrahmen, der den Vorgaben des Deutschen Motorsportbunds entspricht, und einem Mazda-RX7-Wankelmotor – ist ausschließlich für Beschleunigungsrennen über eine Achtel- und Viertelmeile gebaut. Auf der Oldtimermesse erhält der Wolfswankel ein neues Design: Die Karossiere wird live auf dem Stand foliert. Halle 6, Stand 6 A 12.
  • Am Stand des Fiat-500 Forum e.V. (Halle 4, Stand 4 C 22) will das Nachwuchsteam an den drei Messetagen die Karosserie eines Fiat 500 von 1965, eines sogenannten Otto Bulloni, restaurieren, sodass der Wagen am Sonntagabend auf eigener Achse aus der Halle rollt.
  • Ringo Starr fuhr ihn, ebenso der Schah von Persien und auch Tony Curtis nannte einen Facel Vega Facel II sein Eigen. Der Jetset der 1950er- bis 1970er-Jahre hatte eine Vorliebe für schnelle, edle, viersitzige Reise-Coupés, die häufig nur in geringer Stückzahl vom Band liefen. Zur Bremen Classic Motorshow fahren zwölf dieser Wagen vor, neben dem Facel II auch das Gran-Turismo-Urmodell, ein Lancia Aurelia GT, oder der 7,2-Liter-Bolide Monteverdi High Speed 375 L. Halle 5, Stand 5 D 20.
  • Dem ältesten und berühmtesten Straßenmotorradrennen der Welt, der „Isle of Man Tourist Trophy“ (TT), ist die Sonderschau in Halle 1 gewidmet. 20 englische Motorräder aus den großen Rennjahren sind als „Best of British – The TT-Legends zu sehen. Halle 1, Stand 1 C 40.
  • Nicht mehr selbst treten zu müssen, das wurde mit ihr möglich: Die NSU Quickly ersetzte in den 1950ern das Fahrrad als Massenfortbewegungsmittel. Allein im ersten Jahr produzierte der Fahrrad-, Motorrad-, Automobil- und Motorroller-Hersteller aus Baden-Württemberg 100.000 Modelle. 23 angehende Maler, Lackierer, Tischler, Sattler und Bautechniker des Schulzentrums Alwin-Lonke-Straße haben sich eine NSU Quickly F von 1961 von Grund auf neu aufgebaut und originalgetreu in Lidoblau und Perlgrau lackiert. Zugunsten des Kinderhospizes Löwenherz wird das Moped auf der Bremen Classic Motorshow versteigert. Halle 1, Stand 1 C 51.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Classic Motorshow 2018 >>