Aktion einer Bremer Gemeinde Kuh soll Baugrundstück für Hindu-Tempel prüfen

Von epd

Die Hindu-Gemeinde in Bremen will mit Unterstützung einer Milchkuh prüfen, ob sie den richtigen Bauplatz für einen neuen Tempel in der Hansestadt gefunden hat. Foto: imago/blickwinkel/J.RaffDie Hindu-Gemeinde in Bremen will mit Unterstützung einer Milchkuh prüfen, ob sie den richtigen Bauplatz für einen neuen Tempel in der Hansestadt gefunden hat. Foto: imago/blickwinkel/J.Raff

Bremen. Die Hindu-Gemeinde in Bremen will mit Unterstützung einer Milchkuh prüfen, ob sie den richtigen Bauplatz für einen neuen Tempel in der Hansestadt gefunden hat.

„Kühe sind in Indien und Sri Lanka heilig“, sagte Gemeindevertreter Pathmakaran Pathmanathan am Montag. In den Ländern sei es Brauch, auf einem Grundstück, das bebaut werden solle, eine Milchkuh grasen zu lassen.

„Bleibt sie dort, ist es ein guter Ort, um ein Haus oder einen Tempel zu errichten. Macht sie sich davon, sollte man das Vorhaben noch einmal überdenken“, sagte Pathmanathan. So soll an diesem Mittwoch auch in Bremen geprüft werden. Die traditionelle Zeremonie ist auf einem Gelände der Bremer Heimstiftung im Stadtteil Blockdiek geplant.

Bisher hat die Gemeinde ihren Tempel in einem Bunker in Bremen-Hastedt eingerichtet. Demnächst soll auf einer Grundfläche von gut 400 Quadratmetern ein Tempel für rund 300 hinduistische Familien in und um Bremen sowie ein Nebengebäude entstehen. Bundesweit gibt es etwa 100.000 Hindus, die größtenteils aus Indien und Sri Lanka kommen.


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