Als Team gewonnen Artland Dragons stolz auf Wendesieg in Rostock

Meine Nachrichten

Um das Thema Artland Dragons Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Geschafft: Die Artland Dragons (v. links Benjamin Fumey, Max Rockmann und Matt Reid) bejubeln den Sieg bei den Rostock Seawolves. Foto: Rene WarningGeschafft: Die Artland Dragons (v. links Benjamin Fumey, Max Rockmann und Matt Reid) bejubeln den Sieg bei den Rostock Seawolves. Foto: Rene Warning

Rostock. Auf den entscheidenden Moment reagierten alle anders. Trainer Dragan Dojcin blieb beinahe wie angewurzelt stehen, Schütze Matt Reid ging weg als sei nichts gewesen und Geschäftsführer Marius Kröger stürmte mit den übrigen Spielern auf das Feld.

Durch einen Dreier des deutsch-amerikanischen Routiniers hatten die Basketballer der Artland Dragons das Auswärtsspiel bei den Rostock Seawolves in letzter Sekunde mit 88:85 gewonnen. Die Reaktionen auf den Sieg: Eine Mischung aus Erleichterung und Stolz. (Weiterlesen: Spielbericht vom Sieg in Rostock).

System weiter durchgespielt

„Wichtig war, dass wir nicht aufgehört haben, unser System zu spielen. In der zweiten Halbzeit sind die Würfe dann gefallen, ich hatte aber auch schon in der Pause gemerkt, dass die Jungs positiv sind“, sagte Benjamin Fumey nach dem dramatischen Spiel. Mit bis zu 20 Punkten hatten die Dragons in der ersten Halbzeit schon zurückgelegen und der Kapitän war wesentlich daran beteiligt, dass es ab dem dritten Viertel viel besser lief. „Ich gratuliere den Jungs, sie haben mit einer Teamleistung den Sieg noch geholt“, sagte Dojcin.

Schiedsrichter mit merkwürdigen Pfiffen

Schwer zu schaffen machte den Drachen nicht nur der in der ersten Halbzeit sehr starke Gegner, sondern auch die Schiedsrichter. 29 Foulpfiffe gegen die Quakenbrücker und nur 14 gegen Rostock sind bemerkenswert. Entsprechend bekamen die Seawolves 39 Freiwürfe, die Dragons nur elf. Hinzu kamen weitere merkwürdige Entscheidungen, von denen die Drachen allerdings auch mal profitierten.

Ostern und Weihnachten an einem Tag

Und dann war da ja noch dieser letzte Wurf. Reid hatte dabei nicht nur die schwere Aufgabe zu treffen, sondern auch den richtigen Moment zu finden. Auf der Seite der Halle gab es keine Uhr, sodass der Spielmacher aus dem Gefühl heraus richtig handelte und mit etwas Glück traf. Oder wie es Rostocks Trainer Andreas Barthel sagte: „Da fiel für die Dragons Ostern und Weihnachten auf einen Tag.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN