Gelungene Heimpremiere für die Drachen Artland Dragons schlagen VfL AstroStars Bochum deutlich

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Kenneth Cooper von den Artland Dragons setzt sich gegen Michael Hauke durch. Foto: KamperKenneth Cooper von den Artland Dragons setzt sich gegen Michael Hauke durch. Foto: Kamper

Quakenbrück. Die lange erwartete Heimpremiere der Artland Dragons in der diesjährigen ProB-Saison ist geglückt. Mit einem deutlichen 74:57 siegten die Drachen in der Artland Arena am Ende klar gegen die VfL Astrostars Bochum.

Nach dem Sprungball sorgte Aufbauspieler Philipp Lieser mit zwei verwandelten Freiwürfen für die ersten Saisonpunkte in der eigenen Halle. In der Defensive machte Center Kenneth Cooper direkt einen - im Vergleich zum verlorenen Derby gegen Oldenburg - verbesserten Eindruck und setzte mit einem Block gegen Bochums agilen Aufbauspieler Felix Engel ein Zeichen.

Mit dem eigenen Wurf konnten die Drachen im ersten Viertel allerdings nur wenig anfangen. Nur Lieser, der in der Start-Fünf den Vorzug vor Matthew Reid erhalten hatte, fand seinen Rhythmus und machte die ersten acht Punkte im Alleingang, der Rest tat sich schwer. Die soliden Bochumer nutzen die anfangs luftige Deckung der Dragons. Der bullige 2,10-Meter-Center Michael Haucke traf aus kurzer Distanz zum 12:8; Engels legte den Ball zur 14:8-Führung nach einem Schnellangriff ins Netz. Auch unter dem Korb fanden die Drachen keine Treffsicherheit, verlegten aus kurzer Distanz. Mit einem glimpflichen 15:17-Rückstand gingen die im ersten Spielabschnitt fahrig wirkenden Drachen in die Viertelpause.

Mehr Biss in der Defensive

Zum zweiten Durchgang drehte Trainer Dragan Dojcin an den richtigen Reglern. Die Dragons zeigten sich jetzt mit deutlich mehr Biss in der Defensive und trafen auch endlich ihre Sprungwürfe. Gregory Graves und Cooper sowie ein verwandeltes Dreipunktspiel ebenfalls von Cooper sorgten für die Führung der Heimmannschaft. Die Drachen waren plötzlich im Rhythmus. Chris Frazier mit einem Dreier und Greg Graves mit einem Korbleger nach Schnellangriff stellten auf die komfortable Führung von 30:21. Wieder Frazier mit einem Dreier aus der linken Ecke sorgte für einen erstmals zweistelligen Vorsprung von 35:23. Besonders Cooper zeigte in dieser Phase große Präsenz. Er räumte unter dem Brett auf – holte Rebound um Rebound und setzte mit dem Korbleger zum 37:25 den Schlusspunkt des zweiten Viertels.

Double-Double für Kenneth Cooper

Mit einem verwandelten Freiwurf machte Kenneth Cooper direkt nach Beginn des dritten Viertels sein Double-Double klar. Matthew Reid und Frazier bauten die Führung mit Schnellangriffen auf 42:27 aus. Doch durch die plötzlich deutliche Führung ließen die Drachen unnötigerweise die Zügel schleifen. Gästetrainer Kai Schulze stellte auf eine Zonenverteidigung, zwang die Drachen zu langen Würfen und hatte damit zunächst Erfolg. Sein Team kam auf 7 Punkte heran, doch der athletische Philipp Lieser hatte etwas dagegen und stellte mit Freiwürfen und einem Korbleger wieder auf einen zweistelligen Vorsprung. Zum Ende des dritten Viertels führten die Drachen mit zehn Punkten (47:37).

Mit etwas mehr als acht Minuten auf der Uhr war es Max Rockmann, der mit seinem Dreier auf 13 Punkte Führung stellte. Jubel brandete durch die Halle als Greg Graves im Anschluss einen Ballgewinn von Philipp Lieser per krachendem Dunk abschloss (56:41). Die Dragons waren obenauf, Bochum wirkte der sichere Verlierer. Cooper machte mit dem nächsten Dunk klar: der Sieg bleibt in Quakenbrück. Bochum war der Zahn gezogen. Angeführt von Routinier Matthew Reid verwaltete das Dojcin-Team die Partie.

Fünf Dragons-Spieler punkteten zweistellig

Am Ende siegten die Artland Dragons deutlich mit 74:57 gegen die VfL Astrostars Bochum. Besonders wegen des starken zweiten Viertels und der nach anfänglichen Schwächen erheblich verbesserten Defensive war der Sieg verdient. Kenneth Cooper stach mit seiner individuellen Leistung (zwölf Punkte, elf Rebounds, zwei Blocks) aus einem ausgeglichenem Team heraus – letztlich punkteten gleich fünf Drachen (Frazier, Graves, Cooper, Lieser, Reid) zweistellig.


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