Die Gegner der Artland Dragons (13) Telekom Baskets Bonn: Neue Power unter den Körben

Von Malte Schlaack

Heiße Atmosphäre: Der Telekom Dome in Bonn gilt als eine der stimmungsvollsten Arenen in Deutschland. Foto: ImagoHeiße Atmosphäre: Der Telekom Dome in Bonn gilt als eine der stimmungsvollsten Arenen in Deutschland. Foto: Imago

Osnabrück. Die Telekom Baskets Bonn sind so etwas wie das Bayer Leverkusen des Basketballs. Achtmal standen die Bonner in den vergangenen 17 Jahren im Finale um Meisterschaft oder Pokal, einen Titel gab es allerdings nicht. Damit wird es zwar auch in der kommenden Saison in der BBL eher schwierig, dennoch ist auf jeden Fall wieder mit den Baskets zu rechnen.

Der Trainer: Mathias Fischer ist Bonner durch und durch. Schon als Spieler war er für die Baskets und in der Region aktiv. Mit 18 Jahren begann er schon seine Trainerkarriere, die ihn über verschiedene Stationen als Assistenz- und Cheftrainer (u.a. sehr erfolgreich in Österreich) im vergangenen Jahr zurück nach Bonn führte. Fischer sieht bei seinem Team vor allem Verbesserungspotenzial im Rebound, hat in dieser Richtung aber auch einiges Personal neu verpflichtet.

Der wichtigste Mann: Kapitän Benas Veikalas hält den Laden in Bonn zusammen. Der litauische Musterprofi ist ein gefährlicher Distanz- und herausragender Freiwurfschütze. Wichtig auf dem Feld ist außerdem Eugene Lawrence, der in der vergangenen Saison sogar den Abgang von Jared Jordan schnell vergessen machte. Mit Steve Wachalski, Andrej Mangold und Dirk Mädrich stehen drei ehemalige Spieler der Dragons im Kader der Baskets.

Das Umfeld: Basketball ist in Bonn Sportart Nummer eins. Die Fans halten ihrer Mannschaft die Treue, der Telekom Dome ist fast immer ausverkauft. Bester Beleg: Unter dem Titel „(K)ein Jahr wie jedes andere“ haben fünf Bonner Fans einen zweistündigen Film über die vergangene Saison gedreht. Hauptdarsteller: Mangold und Neu-Drache David McCray.

Die letzten zehn Jahre: Bonn ist Stammgast in den Play-offs. Nur 2005 und 2011 klappte es nicht, dafür waren die Baskets 2008 und 2009 Vizemeister. In den vergangeenen drei Jahren war allerdings jeweils in der ersten Runde Endstation. Letzte Saison gab es einen packenden Fight mit den EWE Baskets Oldenburg, der knapp mit 2:3 verloren ging.

Die Prognose: Bonn hat seine Schwäche beim Rebound erkannt und mit Spielern wie Angelo Caloairo und Tadas Klimavicius sinnvolle Verstärkungen geholt. Die Play-offs sind jedes Jahr das Ziel des Vereins und des namensgebenden Sponsoren. Nach Möglichkeit soll dort mal wieder eine Überraschung gelingen, das Potenzial dafür ist vorhanden.

Die Halle: Telekom Dome. Fassungsvermögen: 6000 Plätze, Tickets: www.telekom-baskets-bonn.de/tickets.

Gegen die Dragons: Heimspiel am 19. Oktober, in Quakenbrück am 7. Februar.

Weitere Gegner der Dragons sind die Walter Tigers Tübingen, medi Bayreuth, die Basketball Löwen Braunschweig,Crailsheim MerlinsBG Göttingen, die Crailsheim Merlins die TBB Trier , die Skyliners Frankfurt , Phoenix Hagen , der Mitteldeutsche BC , die MHP Riesen Ludwigsburg und Ratiopharm Ulm .