Die Gegner der Artland Dragons (8) Frankfurt: Mit Herbert weg vom Zickzackkurs

Von Malte Schlaack

Richtung Play-offs: Frankfurts Trainer Gordon Herbert. Foto: ImagoRichtung Play-offs: Frankfurts Trainer Gordon Herbert. Foto: Imago

Frankfurt. Die Vergangenheit der Fraport Skyliners Frankfurt gleicht einem Zickzackkurs. Zwischen einem tiefen Lauf in den Play-off und einem harten Kampf um den Klassenerhalt war schon alles dabei. Ein gutes Stichwort für die neue Saison, denn in der Mainmetropole scheint vieles möglich zu sein.

Der Trainer: Wenn in Frankfurt nichts mehr geht, kommt Gordon Herbert. Der Kanadier, der auch einen finnischen Pass besitzt, ist bereits zum dritten Mal Headcoach der Skyliners. 2004 wurde er mit den Frankfurtern Meister, in seiner zweiten Amstzeit führte er das Team in die Play-offs. Schritt für Schritt will der erfahrene Trainer jetzt wieder in diese Richtung und setzt dabei auf viele deutsche Nachwuchsspieler. Co-Trainer ist übrigens weiterhin der Osnabrücker Klaus Perwas.

Der wichtigste Mann: Trotz der vielen deutschen Spieler im Kader, ist ein Amerikaner die Stütze des Teams. Quantez Robertson führt das Team an und ist ein exzellenter Verteidiger. Sein Wurf ist allerdings ausbaufähig. Absolute Identifikationsfigur, seit 2009 im Verein.

Das Umfeld: Die Frankfurter Fans können den Saisonstart kaum abwarten. Den Grund dafür liefert die attraktive Zusammenstellung des Kaders mit deutschen Spielern wie Danilo Barthel oder Johannes Voigtmann und Neuzugängen wie Richie Williams (von Rasta Vechta) und Sean Armand. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Skyliners wieder mehr Punkte erzielen. Mit einem Schnitt von nur knapp 71 Punkten hatten sie zuletzt die schwächste Offense der Liga.

Die letzten zehn Jahre: Langweilig wird es in Frankfurt nie. Nach der Meisterschaft 2004 ging es erst einmal bergab, dann aber auch gleich wieder bergauf. Nachdem sich das Team in den Play-offs etabliert hatte und 2011 sogar Zweiter der Hauptrunde wurde, gab es allerdings einige finanzielle Probleme und die Skyliners haben in den vergangenen drei Saison jeweils die Play-offs verpasst.

Die Prognose: Wie in den vergangenen Jahren: Alles ist möglich. Bekommen die Frankfurter ihre Probleme in der Offensive in den Griff und punkten besser, kann es in die Play-offs gehen. Mit Trainerroutinier Gordon Herbert ist das ein realistisches Ziel. Klappt es nicht, haben die Skyliners im Normalfall aber auch genug Qualität, um nicht ganz unten reinzurutschen. Potenzial Überraschungsmannschaft.

Die Halle: Fraport Arena. Fassungsvermögen: 5002 Plätze, Tickethotline: 069/92887619.

Gegen die Dragons:In Quakenbrück am 1. November, Rückspiel am 15. März.

Weitere Gegner der Dragons sind die Walter Tigers Tübingen, medi Bayreuth, die Basketball Löwen Braunschweig,Basketball Löwen Braunschweig,BG Göttingen, die Crailsheim Merlins die TBB Trier , die Fraport Skyliners.