Die Gegner der Artland Dragons (6) TBB Trier mit leisen Zweifeln in die Jubiläumssaison

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Verbunden: Die Spieler der TBB Trier danken am Ende der vergangenen Saison ihren treuen Fans. Foto: ImagoVerbunden: Die Spieler der TBB Trier danken am Ende der vergangenen Saison ihren treuen Fans. Foto: Imago

Seit 1990 gehört die TBB Trier zur Basketball-Bundesliga wie die Porta Nigra zur Moselstadt. Entsprechend steht jetzt die 25. Saison in der BBL an – diese scheint allerdings erstmal nicht einfach zu werden.

Der Trainer: Der Star ist der Trainer. Henrik Rödl hat sich in Trier schnell einen exzellenten Ruf erarbeitet. Der ehemalige Nationalspieler und Europameister von 1993 gilt als Förderer junger Spieler und kommt seit 2010 mit den geringen Mitteln bei der TBB zurecht. Vor der Jubliäumssaison gibt Rödl keine Platzierung als Zielvorgabe aus. Mit Blick auf die Abgänge mehrerer Leistungsträger scheint das auch vorerst angebracht zu sein.

Der wichtigste Mann: Jermaine Bucknor steht bei den Fans in Trier ganz hoch im Kurs. Er kann das Publikum genau wie das Team mit seiner Spielweise mitreissen und antreiben. War zuletzt allerdings recht verletzungsanfällig. Ansonsten haben die Trierer mit Trevon Hughes, Warren Ward und Andreas Seiferth (zu den Artland Dragons) drei ganz wichtige Spieler verlassen, die nur schwer ersetzbar erscheinen.

Das Umfeld: Die Mannschaft ist jung und motiviert, das gefällt den treuen Fans. Allerdings wurde der Weg, deutsche Talente kontinuierlich zu fördern, erst einmal verlassen. In der vergangenen Saison ging der Zuschauerschnitt schon leicht zurück. Es ist nicht auszuschließen, dass sich dieser Trend bei entsprechender sportlicher Entwicklung weiter fortsetzt.

Die letzten zehn Jahre: Besser als Rang neun im Jahr 2006 war es im letzten Jahrzehnt nicht. Zwei Jahre später drohte nach Platz 17 der sportliche Super GAU mit dem Abstieg. Da die Cuxhaven BasCats aber seinerzeit keine Lizenz beantragt hatten, erhielt Trier per Wildcard den Startplatz in der BBL. Seitdem pendelt die Mannschaft immer zwischen Rang zehn und 15.

Die Prognose: Der TBB Trier droht eine schwierige Saison. Drei Leistungsträger sind weg, die Neuzugänge machen zwar Hoffnung, müssen aber teilweise auch noch ihre Bundesligatauglichkeit unter Beweis stellen. Außerdem darf keiner der Leistungsträger ausfallen, da der Kader recht schmal besetzt ist. Shooting Guard Mathis Mönninghoff hat zwar seine Hoffnung auf die Play-offs ausgedrückt, das scheint jedoch ein wenig realistisches Ziel zu sein. Mit dem Abstieg wird Trier im Normalfall aber auch nichts zu tun haben und wohl ähnlich abschließen wie in den vergangenen Jahren.

Die Halle: Arena Trier. Fassungsvermögen: 5900 Plätze, Tickethotline: 0651/9790777.

Gegen die Dragons: Heimspiel am 8. Oktober, Rückspiel in Quakenbrück am 17. Januar.

Weitere Gegner der Dragons sind die Walter Tigers Tübingen, medi Bayreuth, die Basketball Löwen Braunschweig,Basketball Löwen Braunschweig,BG Göttingen, die Crailsheim Merlins .


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