Nach Kreuzbandriss Artland Dragons: Sergio Kerusch in der Reha

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Reha: Sergio Kerusch.  KamperReha: Sergio Kerusch. Kamper

Quakenbrück. Man sieht ihn ab und zu. Mehr flüchtig, aber immerhin, denn Sergio Kerusch hält sich weiterhin in Quakenbrück auf, ohne dass er für die Artland Dragons spielt. Mehr nachts als tagsüber, denn dann fährt der Amerikaner für bis zu etwa vier Stunden Reha nach Cloppenburg, um nach einem Kreuzbandriss im August 2013 den Weg zurück in den Berufsalltag als Basketball-Profi zu finden.

Und das eben in Cloppenburg und einer entsprechenden Einrichtung, also nicht daheim in den USA, weil es die Berufsgenossenschaft so will, die das Sagen hat nach sechs Wochen Lohnfortzahlung durch die Dragons als Arbeitgeber. Der 25-Jährige hat noch Vertrag bei den Dragons als Spieler, ohne dass er vor dem Saisonstart in seinem zweiten Vertragsjahr zum eigentlichen Kader gezählt wurde, was Geschäftsführer Alexander Meilwes bestätigt: „Kerusch gehört nicht zum Team.“

Von seiner humorvollen Seite zeigte sich Dragons-Coach Tyron McCoy in einem Sport1-Interview. Angesprochen auf seinen Spitznamen „The Cat“ als Spieler mit der Frage, wie viel „The Cat“ in ihm nach sechs Monaten Headcoach bei den Dragons steckt, antwortete der 41-Jährige: „Zunächst einmal sehe ich ja gerade eher aus wie Garfield, diese fette Zeichentrickkatze. Nein, im Ernst – ich war bestimmt nicht der beste Basketballspieler, der je auf diesem Planeten gespielt hat. Ich war nicht übermäßig talentiert, aber ich war immer ein Kämpfer und habe nie aufgegeben. Das versuche ich meinem Team zu vermitteln.“


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