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Packende Partie Wie eine Mauer hinter den Dragons

Von Albert Schmidt

Dragons gegen Bamberg – diese spannungsgeladene Partie wollten sich viele Zuschauer nicht entgehen lassen. Foto: Rolf KamperDragons gegen Bamberg – diese spannungsgeladene Partie wollten sich viele Zuschauer nicht entgehen lassen. Foto: Rolf Kamper

mi Quakenbrück. Schon früh strömten die Mengen zur Neuauflage des Duells gegen die Bamberger (69:75) in Richtung Artland Arena. Zum ersten Mal seit Wochen meldete das Management „Ausverkauft“, kein Anhänger wollte sich das Ereignis entgehen lassen.

Das THW hatte alle Hände voll zu tun, um die Verkehrsströme in die richtigen Bahnen zu lenken. „Es gibt wirklich außergewöhnlich viel zu tun“ bestätigte Stefan Thomsen vom THW. „Natürlich sind auch Falschparker dabei.“ Der Fan-Bus aus Bamberg rollte mit einem großen Schild „Freak-City on tour“ auf die Jahnstraße.

Um 17 Uhr war es in der Arena noch ruhig gewesen. Nur die Flames probten ihren Auftritt, die TV-Kameras waren bereits aufgebaut. „Sport1 ist immer pünktlich“, so ein Helfer. Im Vorfeld hatten die Rollis dafür gesorgt, dass die „Artland Open 2011“ mit Teams aus Schweden, Kanada, Spanien, den Niederlanden und sogar Kanada ausgelost wurden.

Befragt nach einem Tipp für die BBL-Partie, lachte Organisator Hardy Schulz: „Lasst die Bamberger man gewinnen; wir treffen uns noch oft – zum Beispiel im Finale!“ Für das große Event hatten sich ein TV-Team und mehr als zehn Medienvertreter akkreditieren lassen.

Die Arena knisterte schon beim Einlauf der Gladiatoren vor Spannung. Adam Hess, Forward der Drachen, freute sich über ein Präsent zu seinem 100. Bundesligaspiel, überreicht von Manager Marko Beens.

Chris Fleming wurde bei der Vorstellung des BBL-Tabellenführers lautstark begrüßt. Spürbar war jedoch: Der Anhang wollte einen Sieg. Das „Artland Dragons“ klang noch stimmgewaltiger als sonst, die Trommeln der Brose-Fans wurden glatt übertönt.

Für den BBL-Pokal hätten sich die Artland Dragons und ihre 3000 Fans allerdings einen anderen Auftaktgegner als die Bamberger gewünscht. „Dann schlagen wir sie eben im Halbfinale“, kündigte Fotograf Dirk Große Starmann augenzwinkernd an.