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Boulevard: Herz statt Hirn

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Bayern-Fan Bastian Schweinsteiger. Foto: dpaBayern-Fan Bastian Schweinsteiger. Foto: dpa

München. Natürlich goss Dirk Bauermann noch eins drauf nach seinem Abschied von Quakenbrück. Er bat die Münchner Journalisten an der Isar zur Pressekonferenz und ließ vom Leder, was die „Hexenjagd“ und die „Feindseligkeit“ im Artland betrifft. Kein Wunder, dass der Bayern-freundliche Boulevard auf der Welle des Trainers mitschwamm. „Herz statt Hass“, titelte gestern die „Abendzeitung“ und zitierte Jan-Erik Beerstecher vom Fanklub „Bigreds“: „Wir begeben uns nur in einer Hinsicht auf das Niveau von Quakenbrück. Und das ist die Lautstärke. Wir werden einen Höllenlärm machen. Es wird aber keine Aktionen unter der Gürtellinie geben“. Zum Motto „Das Herz schlägt rot“ zeigten die FCB-Fans im Audi-Dome rote Luftballon-Herzen. Anders als der Coach und der Boulevard analysierte übrigens Sportdirektor Marko Pesic sachlich: „In den letzten beiden Spielen hat Artland mit mehr Intensität gespielt, sie sind dort hingegangen, wo es weh tut. Wir haben daraus gelernt und werden uns nicht mehr vorführen lassen“, meinte der frühere Nationalspieler und Sohn des Bundestrainers Svetislav Pesic.

Prominenz im Audi-Dome: Vorneweg der schnellste Mann der Welt, Usain Bolt, der bei Bastian Schweinsteiger saß.

München statt Bonn. James Duncan begleitete mal wieder nicht die Brose Baskets Bamberg zu deren Spiel gestern in Bonn, sondern guckte sich als Spion den Gegner des Meisters im Halbfinale an. „Offen“, schätzte Duncan aus dem Trainer-Team von Chris Fleming die Chancen seines Ex-Klubs gestern ein.

Ein Problem hatte Stephan Baeck als Ko-Kommentator von Sport1. Im VIP-Raum gab es für jeden einen FC Bayern-Schal, den der frühere Nationalspieler natürlich nicht während der Übertragung des Spiels zeigen wollte wegen seiner Neutralität.


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